Neudrossenfeld
Fußball

TSV Neudrossenfeld kann sich nur selbst schlagen

Alles andere als ein Auswärtssieg des TSV Neudrossenfeld beim Schlusslicht der Landesliga Nordost wäre eine Überraschung.
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Im Hinspiel ging es in einigen Szenen zur Sache: Hier geht der Neudrossenfelder Julian Pötzinger (rechts) mit vollem Einsatz gegen Nicolas Wurm (Baiersdorfer SV) in den Zweikampf.  Foto: Peter Mularczyk
Im Hinspiel ging es in einigen Szenen zur Sache: Hier geht der Neudrossenfelder Julian Pötzinger (rechts) mit vollem Einsatz gegen Nicolas Wurm (Baiersdorfer SV) in den Zweikampf. Foto: Peter Mularczyk

Ein Auswärtssieg ist das klare Ziel des TSV Neudrossenfeld am 18. Spieltag der Landesliga Nordost: Schließlich ist der Tabellensechste am Samstag (14 Uhr) zu Gast beim abgeschlagenen Schlusslicht Baiersdorfer SV.

Der Klassenerhalt ist für den BSV nur noch mit einem kleinen Wunder realisierbar. Bislang hat er nur einen Sieg (2:0 bei der SpVgg Jahn Forchheim) und ein Unentschieden (1:1 gegen den SC Schwabach) auf dem Konto. Vergangene Woche ging das Kellerduell gegen den TuS Feuchtwangen auf eigenem Platz mit 1:2 verloren. So beträgt der Rückstand zu den Relegationsplätzen bereits 13 Punkte, das rettende Ufer ist sogar 16 Zähler entfernt. Zudem stellt der Baiersdorfer SV die schlechteste Defensive (53 Gegentreffer) und die schwächste Offensive (18 Treffer) der Landesliga Nordost.

Rollen sind klar verteilt

Bei diesen ernüchternden Zahlen ist klar, dass die Neudrossenfelder als hoher Favorit zum BSV fahren, gegen den sie das Hinspiel glanzlos mit 2:0 gewonnen haben. Vor allem wegen Konzentrationsschwächen im Abschluss hatte sich der drückend überlegene TSV damals lange Zeit schwer getan.

Und die Neudrossenfelder sind gewarnt. Auch am vergangenen Spieltag waren sie favorisiert und überlegen, doch beim ebenfalls gefährdeten TSV Kornburg reichte es nur zu einem 2:2. Der Ausgleichstreffer fiel in der Schlussminute nach einem Freistoß und einer Unachtsamkeit in der Neudrossenfelder Abwehr. "Wir waren schon während des gesamten Spiels bei dem einen oder anderen Standard nicht aufmerksam genug und dann ist es vielleicht auch das verdiente Negativerlebnis", sagt TSV-Trainer Markus Taschner. "Wenn wir das Spiel mit letzter Konsequenz zu Ende gespielt hätten, dann kann man es auch gewinnen."

Ein ähnliches Negativerlebnis will der Trainer mit seinem Team in Baiersdorf natürlich vermeiden. "Wir müssen vor allem über 90 Minuten unser Spiel durchzuziehen", fordert Taschner. Dazu gehöre es, "willig" in die Zweikämpfe und "gierig" ins Spiel zu gehen. Wenn sein Team das beherzige, dann "wird uns auch viel gelingen".

Bei der Kaderzusammenstellung muss Taschner erneut Änderungen vornehmen: Bas Peeters, Lukas Schelenz und Tamino Ansari fallen weiterhin aus. Jannik Hannemann hat sich im Training eine muskuläre Verletzung zugezogen. Zudem stehen hinter den Einsätzen von Nico Böhmer und Carsten Hahn kleine Fragezeichen. TSV Neudrossenfeld: Grüner, Mehlhorn, Gareis, Möckel, Seiter, Böhmer (?), Pötzinger, Löhrlein, Hahn (?), Engelhardt, Habel, Taubenreuther, Gerull, Kolb, Pauli, Boog, Majczyna, Schneider

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