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Toto-Pokal: Nur halbe Kraft oder Kokolores?

Die Terminierung passt den Bezirksligisten VfB Kulmbach und SSV Kasendorf nicht ins Konzept.
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VfB-Kapitän Max Wolharn ist einen Schritt schneller als Tim Spranger vom FC Steinbach-Dürrenwaid. Am Donnerstag im Pokal beim TSV Presseck wird der Kulmbacher wohl fehlen, wenn die Metzdorfer mit einer kombinierten Mannschaft antreten. Foto: Herbert Georgius
VfB-Kapitän Max Wolharn ist einen Schritt schneller als Tim Spranger vom FC Steinbach-Dürrenwaid. Am Donnerstag im Pokal beim TSV Presseck wird der Kulmbacher wohl fehlen, wenn die Metzdorfer mit einer kombinierten Mannschaft antreten. Foto: Herbert Georgius
Im Toto-Pokal auf Kreisebene geht es am Donnnerstagabend (18.30 Uhr) um den Einzug ins Viertelfinale. Allerdings passt der Termin nicht allen Fußballklubs ins Konzept.

Ein attraktives Los hat der TSV Presseck erwischt: Der verhinderte Bezirksligaaufsteiger trifft auf den aktuellen Tabellenführer der Bezirksliga Ost, VfB Kulmbach. Die Pressecker waren zuletzt ziemlich erfolgreich im Pokal und erreichten im Mai das Kreisfinale gegen Sportring Bayreuth, das allerdings mit 4:5 nach Elfmeterschießen verloren ging.

Bezirksliga hat Priorität

Heute wird der Kreisligist auf eine kombinierte Mannschaft des VfB treffen. "Am Wochenende fehlen schon etliche Spieler aus dem Bezirksligateam. Wir müssen Prioritäten setzen und können keine weiteren Ausfälle riskieren", betont Trainer Werner Thomas, der von einer unglücklichen Terminierung spricht.
"Dennoch werden wir mit einer schlagkräftigen Truppe antreten und nichts herschenken."

"Das ist alles Kokolores", meint der Pressecker Spielausschussvorsitzende Gerhard Leinfelder, der sich vom "Understatement" des VfB nicht beirren lässt: Er geht davon aus, dass die Metzdorfer eine starke Mannschaft präsentieren. "Die Favoritenrolle hat eindeutig der ungeschlagene Bezirksligaspitzenreiter", so Leinfelder. "Denn ein Bezirksligist muss 16, 17 gute Leute haben, und gerade die Spieler aus der zweiten Reihe wollen sich für die erste Mannschaft empfehlen."

Bruderduell in Waischenfeld

Halbe Kraft im Pokal gilt auch für den Metzdorfer Klassenkameraden SSV Kasendorf. Dort ist man bereits aufs Wochenende fokusiert, wenn in der Bezirksliga der FSV Bayreuth in Kasendorf gastiert. "Obendrein haben wir etliche Urlauber, so dass wir mit einer kombinierten Mannschaft nach Waischenfeld reisen werden", sagt Fußballabteilungsleiter Hans Weggel. Er weiß, dass der gastgebende Kreisligist gut in Schuss ist und zusätzlich noch dadurch motiviert ist, dass Bavaria-Trainer Michael Taschner auf seinen Bruder Markus trifft, der beim SSV das Kommando angibt.
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