Kulmbach
Radsport

Titelverteidiger des Kulmbacher Pokals erneut vorn

Der Kulmbacher Rennradamateur Benjamin Korndörfer gewinnt souverän das Hauptrennen um den Pokal der Kulmbacher Brauerei.
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Vorbereitung auf die nächste Sprintwertung in Kulmbach: Das Feld der Rennradamateure zieht sich etwas auseinander.  Fotos: Monika Limmer
Vorbereitung auf die nächste Sprintwertung in Kulmbach: Das Feld der Rennradamateure zieht sich etwas auseinander. Fotos: Monika Limmer
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Tollen Radsport boten die Fahrer beim Rennen um den 57. Großen Preis um den Pokal der Kulmbacher Brauerei. Die Radsportabteilung des ATS Kulmbach präsentierte sich als hervorragender Organisator. Einziger Wermutstropfen: Nur wenige Zuschauer fanden den Weg an die Strecke.

Im Hauptrennen über 50 Runden (65 km) hatte Titelverteidiger Benjamin Korndörfer nicht nur Heimvorteil, sondern auch ein hervorragendes Team aus Baiersdorf (Mittelfranken) mit nach Kulmbach entsandt. Die Teamtaktik war klar auf einen Sieg Korndörfers ausgelegt. Immer wieder wurde er in den Wertungsrunden im Windschatten in eine günstige Position gebracht und beherrschte das Amateurfeld. Lediglich Fabian Danner (Team Erdgas Schwaben) hielt gut mit. Doch der Sieg Korndörfers stand bereits vor der abschließenden doppelten Punktwertung fest. Durch einen cleveren Schachzug holte sich Christopher Schunk (Team Herrmann) den letzten Sprint und damit 17 Punkte, ebenso wie Peter Förster vom RC Herzogenaurach. In der Gesamtwertung kam Schunk hinter Korndörfer (33 Punkte) und vor Danner (24 Punkte) auf Rang 2. Förster wurde Vierter. Die Mannschaftswertung gewann das Team Herrmann souverän.

Den Renntag eröffnet hatten die Junioren und Senioren, die 30 Runden (39 km) unterwegs waren. Zu Beginn suchte bei den Senioren Thomas Tantz (Pure White i. Diavolo) sein Heil in der Flucht und holte sich zehn Punkte. Dann ging ihm aber die Puste aus und er fiel zurück. Dies nutzten Eric Danner (Rad Team Danner), der noch elf Punkte holte, und Markus Swasseck (Team Baier Landshut). Das Duo schob sich an Tantz vorbei auf die Ränge 1 beziehungsweise 2.


Zweikampf bei den Junioren

Bei den Junioren setzen sich Henry Uhlig (RSC Kehlheim) und Robin Ranzenberg (RSC Midental Grimme) ab. Bei den Wertungssprints hatte Uhlig oft die Nase vorne und siegte mit 16 Punkten vor Rauzenberg (9). Den dritten Rang holte Hans Heidenheim (RFC Markkleeberg) mit sieben Punkten.

Im Jedermann-Rennen kämpften unter anderem ehemalige Amateure ohne A/B/C-Lizenz um den Sieg. Ein starkes Team mit Fahrern aus dem Ingolstadter und Münchner Raum hatte der RSV Altmühltal an den Start geschickt. Einen deutlichen Punktsieg holte sich aus dieser Mannschaft Niklas Finke mit 29 Punkten. Er schlug im letzten Wertungssprint, bei dem es zehn Zähler für den schnellsten Fahrer gab, den zweitplatzierten Felix Rohrbach (Bonanza Radmobil/14) nur knapp. Bester Fahrer aus Oberfranken war Lukas Albrecht vom ASC Kronach Frankenwald. Seine zehn Punkte brachten ihm den dritten Rang ein.


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