Kulmbach
Triathlon

Starterrekord beim Kulmbacher Volkstriathlon

Der ASV Kulmbach verzeichnet beim 22. Volkstriathlon einen neuen Teilnehmerrekord. 204 Athleten waren am Start.
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Großes Gedränge beim Start zum 22. Kulmbacher Volkstriathlon.  Fotos: Karl Heinz Weber
Großes Gedränge beim Start zum 22. Kulmbacher Volkstriathlon. Fotos: Karl Heinz Weber
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Rekord-Resonanz beim 22. Kulmbacher Volkstriathlon. 120 Sportler waren im Hauptrennen am Start - mehr ging nicht. "Leider mussten wir einige Sportler, die nachmelden wollten, wieder heimschicken, da die maximale Teilnehmerzahl von 120 erreicht war", sagte Organisatorin Heike Schweens. Insgesamt starteten 204 Athleten.

Das Schwimmen wurde auf den zehn Bahnen des Kulmbacher Freibades in zwei Blöcken zu je 60 Sportlern ausgetragen. Als schnellster Schwimmer im Kraulstil stieg nach dem ersten Startblock Markus Deichsel aus dem Wasser, knapp gefolgt von Kilian Deichsel. Aber auch viele Brustschwimmer zogen ihre Bahnen nach dem Motto "Hauptsache, ankommen". Ein Jugendlicher schwamm den Wettkampf komplett im "Rücken-Altdeutsch-Stil".

Nach 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen siegte Benjamin Lenk vom Team Icehouse Bayreuth (57:50) knapp vor Lokalmatador Kilian Deichsel (ATS/58:04). Dritter wurde Thomas Voit (Icehouse) in 58:22.

Bei den Damen legte Maria Paulig aus München bereits auf der Schwimmstrecke den Grundstock für ihren klaren Start-Ziel-Sieg (1:01:21). Elvira Flurschütz (SV Bayreuth) und Lisa-Marie Bauroth (IfL Hof) kamen auf die Plätze.

Im zweiten Startblock befanden sich die Teilnehmer des Projekts "Jeder kann Triathlon", das in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal durchgeführt wurde. Durch die Kooperation von ASV Kulmbach, ATS Kulmbach, Radsport Schulz und dem Studio "fit'n fun" wurden Anfänger in acht Wochen an ihren ersten Triathlon herangeführt. Alle Teilnehmer des Projekts erreichten das Ziel, Daniela Küfner gewann sogar ihre Altersklasse.


Ausnahmeläufer aus dem Ausland

Bei den Staffeln hatte der Rotary Club Kulmbach drei Teams gemeldet. Hier stand der Spaß im Vordergrund, und die Teilnehmer wurden stürmisch angefeuert.

Kurzfristig hatte sich eine Staffel gebildet, die nicht zu schlagen war. Benedikt (Schwimmen) und Kilian Deichsel (Rad) fanden in Gayton Maru einen Ausnahmeläufer. Der junge Asylbewerber wohnt in Wirsberg und hatte bis zum Wettkampftag nicht einmal gewusst, was Triathlon ist. Stadtrat Simon Moritz konnte den jungen Sportler sofort für eine Teilnahme begeistern.

Die Familienstaffel gewannen Maria, Lucas und Moritz Deichsel vor der Familie Lex und dem Team Rodat/Milz. Die Jugendstaffel ging an das Team Geissler-Kolb aus Kulmbach.


Kulmbacher Talente top

Beim Inklusionstriathlon kamen acht Teilnehmer ins Ziel. Die Betreuer um Alexander Meile und Corinna Prell begleiteten ihre Schützlinge auf allen Teilstrecken. Glücklich nahmen die behinderten Sportler ihre Medaillen in Empfang.

In den Schüler- und Jugendklassen gab es auch einige Kulmbacher Spitzenergebnisse. In der Jugend C siegte bei den Jungs Willi Dippold vom ATS, bei den Mädchen Ida Stübinger vom ASV. Bei den Schülerinnen A gewann Anna Brugger vom ATS, bei den Jungs Isaac Roman Barbosa vom MGF-Gymnasium.

Mit 55 Helfern stemmte der ASV Kulmbach die Veranstaltung erneut bravourös.
Alle Ergebnisse findet man hier
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