Weiher
Hallenfußball

Rundschau-Cup: ATS bleibt Rekordsieger

Der ATS Kulmbach um Spielertrainer Florian Hohla gewann zum elften Mal die Kulmbacher Stadtmeisterschaft und bleibt damit Rekordsieger beim Rundschau-Cup.
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Der ATS Kulmbach hat zum elften Mal die Kulmbacher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft gewonnen. Foto: Monika Limmer
Der ATS Kulmbach hat zum elften Mal die Kulmbacher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft gewonnen. Foto: Monika Limmer
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Der ATS Kulmbach hat zum elften Mal den Rundschau-Cup gewonnen und mit dem 2:1-Finalsieg gegen den VfB Kulmbach auch verhindert, dass die Metzdorfer (9 Erfolge) nach Siegen gleichziehen.

Dass es einen der großen Titel-Favoriten bei der 37. Kulmbacher Hallenfußball-Stadtmeisterschaft schon in der Vorrunde erwischen würde, stand nach der Auslosung fest. Doch dass ausgerechnet Titelverteidiger VfR Katschenreuth ein Opfer der Hammer-Gruppe B werden würde, überraschte die rund 900 Zuschauer in der Sporthalle Weiher schon und ließ die zahlreichen und lautstarken VfR-Anhänger verstummen.

Der Bezirksligist, im Feld derzeit klare Nummer 1 der Stadt Kulmbach, konnte allerdings nicht an die starke Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen. Das musste auch Trainer Detlef Zenk eingestehen. "Wir sind natürlich enttäuscht. Unsere Leistung war zwar nicht überzeugend, aber wir hatten auch kein Glück."

Vor allem nach dem für das Weiterkommen entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen den ATS (2:3) haderten die Katschenreuther mit dem Schicksal. "Wir hatten Chancen ohne Ende", stöhnte der 57-jährige VfR-Coach, Doch sein Team konnte nur zwei nutzen, während der ATS viel effektiver war und drei Mal traf. Entscheidender Mann beim Sieger war Johannes Koch. Er wollte wegen einer Blessur eigentlich nur zuschauen, zog sich dann aber doch um, nachdem Izzet Nacak gegen den VfB die Rote Karte gesehen hatte. Koch erzielte gleich mit seinem ersten Ballkontakt das 1:0 gegen den VfR und dann das 2:1.

Zenk sah beim diesjährigen Turnier "keine überragende Mannschaft". Dennoch war der Triumph des ATS Kulmbach am Ende nicht unverdient. Der Kreisligist ging äußerst effizient mit seinen Chancen um. Die stärkste Vorstellung bot die Hohla-Truppe im Halbfinale gegen den A-Klassisten Vatanspor Kulmbach (8:3).

Zwei Rote Karten

Das Endspiel war beileibe nicht so spannend wie es das knappe Ergebnis (2:1) vermuten lässt. Der überlegene ATS ging durch einen satten Schuss von Nino Müller in Führung. Matthias Kodisch glich mit seinem siebten Turniertreffer aus. Spielertrainer Florian Hohla höchstpersönlich bescherte dem ATS mit seinem Knaller den Siegtreffer.

Viel hitziger war das Vorrundenduell zwischen dem ATS und dem VfB (1:1) verlaufen. Schiedsrichter Kurt Meyer verwies erst Nino Müller wegen unsportlichen Verhaltens zwei Minuten auf die Strafbank. Dann schloss er Izzet Nacak (ATS) nach einer Grätsche sowie den Gefoulten Julian Berce (VfB), der sich darüber etwas zu arg aufregte, mit der Roten Karte vom Turnier aus. In Überzahl gelang dem VfB Sekunden vor dem Ende noch der Ausgleich.

Umstrittenes Tor

Ziemlich angefressen war man im Lager des TSV 08 Kulmbach. Der Kreisligist führte im Halbfinale gegen den VfB nach einem 0:1-Rückstand mit 2:1. Zwei Sekunden vor dem Ende hielt Schiedsrichter Andreas Retsch die Uhr für einen Freistoß des VfB noch einmal an. 08-Torwart Jannick Martin wehrte den Schuss von Andreas Reuther noch ab, doch Mario Ramming staubte zum 2:2 ab. War die Zeit schon abgelaufen? Schiedsrichter Retsch zweifelte selbst kurz, entschied dann aber auf Tor - Neunmeterschießen. Und es kam, wie es kommen musste: Der TSV 08 verschoss durch Maximilian Koenen und Hannes Buchmeier während für den VfB Mathias Kodisch und Mario Ramming trafen.

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