Bayreuth
Fußball

Regionalliga: SpVgg Bayreuth erkämpft im Spitzenspiel gegen Türkgücü München einen Punkt

Im Spitzenspiel der Regionalliga Bayern trotzt die SpVgg Bayreuth dem Titelkandidaten SV Türkgücü München ein torloses Unentschieden ab, vergibt dabei aber unter anderem auch einen Foulelfmeter.
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Kampf war im Regionalliga Spitzenspiel Trumpf: Hier stoppen die Bayreuther Philipp Messingschlager und Chris Wolf in Zusammenarbeit den Münchner Kasim Rabihic.  Foto: Peter Mularczyk
Kampf war im Regionalliga Spitzenspiel Trumpf: Hier stoppen die Bayreuther Philipp Messingschlager und Chris Wolf in Zusammenarbeit den Münchner Kasim Rabihic. Foto: Peter Mularczyk
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Die Serie der SpVgg Bayreuth hat auch im Spitzenspiel der Regionalliga Bayern gehalten: Durch das torlose Unentschieden gegen den ambitionierten Aufsteiger SV Türkgücü München sind die Altstädter nun seit sieben Ligaspielen ungeschlagen - und bauten so den Vereinsrekord aus.

Der Abstand der viertplatzierten Bayreuther auf die Münchener, bislang wohl stärkster Gegner in dieser Saison, in der Tabelle beträgt weiterhin vier Zähler. Allerdings hätte sich dieser bei effektiverer Chancenverwertung auch verringern können.

Regionalliga Bayern

SpVgg Bayreuth -

SV Türkgücü München 0:0

Die ohne Kapitän Anton Makarenko (Zerrung) angetretenen Bayreuther ließen sich von dieser Schwächung nicht beeindrucken. Im Gegenteil: Christopher Kracun - Makarenko Ersatzmann in der Startformation - half tatkräftig mit, dass das neue Spielsystem, dem Gegner den Ball zu überlassen und auf entscheidende Nadelstiche in der Offensive zu hoffen, funktionierte. Nach einem an ihm selbstverwirkten Freistoß scheiterte Kracun nur knapp (12.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der intensiv und leidenschaftlich geführt wurde. Der Beleg dafür sind zehn Gelbe Karten - fünf gegen Bayreuth, fünf gegen München. Zudem stellte sich deutlich heraus, das der überragende Mannschaftsteil auf beiden Seiten die Abwehr war.

Während Türkgücü sein Heil in Fernschüssen und unzähligen Eckbällen (14:1) suchte, wollte die Altstadt vieles geduldig und spielerisch lösen. Die dickste Chance vor der Halbzeitpause verzeichnete Furkan Kircicek, der nach einem bärenstarken Konter der Münchener über vier Stationen alleine vor SpVgg-Torwart Sebastian Kolbe auftauchte, aber knapp verzog.

Viele Standardsituationen

Die Gäste aus München erhöhten nach dem Seitenwechsel die Schlagzahl, unzählige Standardsituationen verpufften jedoch. Auf der anderen Seite hatten die Bayreuther die Riesenchance auf den Führungstreffer: Nach einem Foul an Ivan Knezevic im Strafraum gab es Elfmeter. Kracun trat an - und scheitert mit einem ganz schwachen Schuss an Torwart Franco Flückinger (58.).

Nur eine Minute später war es der Bayreuther Patrick Weimar, der knapp verzog. "In so einem Spiel kriegst du nur zwei, drei gute Chancen”, sagte der Altstädter Trainer Timo Rost nach der Partie. "Und die musst du dann eben nutzen." Doch seine Mannschaft nutzte die Chancen eben nicht - auch nicht in der Nachspielzeit. Den Kopfball des bärenstarken Edwin Schwarz entschärfte Flückinger in überragender Manier. SpVgg Bayreuth: Kolbe - Messingschlager, Schwarz, Weber (80. Eder), Golla - Wolf, Kracun (80. Sulmer) - Weimar, Knezevic, Piller - Fenninger (86. Marinkovic) SV Türkgücü München: Flückinger - Wächter, Sorge, Velagic, Haas - Kirsch (86. Yilmaz), Erb, Holz - Kircicek (62. Weiß), Yüksel (68. Hasenhüttl), Rabihic Gelbe Karten: Messingschlager, Kracun, Weber, Weimar, Knezevic / Erb, Yüksel, Hasenhüttl, Rabihic, Holz Gelb-Rote Karte: Messingschlager (90. + 3.) Schiedsrichter: Treiber (FC Zell-Bruck) / Zuschauer: 1734.

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