Neudrossenfeld
Fußball-Landesliga Nordost

Neudrossenfeld zeigt sich noch gnädig

Der TSV Neudrossenfeld hätte den FC Vorwärts Röslau noch höher als mit 5:0 besiegen können.
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Stefan Kolb (rechts) traf beim 5:0 gegen Röslau doppelt für Neudrossenfeld. Foto: Alexander Muck
Stefan Kolb (rechts) traf beim 5:0 gegen Röslau doppelt für Neudrossenfeld. Foto: Alexander Muck
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Der TSV Neudrossenfeld (6.) ist zumindest um je zwei Punkte näher an die beiden Top-Teams der Fußball-Landesliga Nordost herangerückt. Am vorletzten Hinrundenspieltag der Fußball-Landesliga Nordost feierte das Team von Trainer Markus Taschner gegen den FC Vorwärts Röslau (11.) einen hochverdienten 5:0-Kantersieg, der noch höher ausfallen hätte können.

Das Endergebnis stand nach 55 Minuten schon fest. Dann schaltete der TSV einen Gang zurück und ließ Milde walten - was Coach Markus Taschner jedoch nicht so gefiel: "Meine Mannschaft hat sich nach der unnötigen Niederlage zuletzt in Großschwarzenlohe rehabilitiert. Nach einer sehr guten ersten Hälfte mit genauem Passspiel und feinen Kombinationen schlich sich aber der Schlendrian ein. Wir hätten da noch mehr tun müssen."

Von Beginn zeigten sich die Neudrossenfelder hellwach, den schnellen und durchdachten Aktionen waren die Gäste zuweilen hilflos ausgeliefert, die Tore fielen konsequent und alle aus zwingenden Aktionen. So setzte Kolb vor dem Führungstreffer den mitlaufenden Pötzinger gekonnt ein. Die nächsten beiden Treffer besorgte Kolb selbst in Torjägermanier. Wobei er von der Intelligenz des Daniel Gareis im schnellen Umschalten profitierte.

Ein weiteres Tor steuerte Jahn Löhrlein mit herrlichem Kopfball bei, und Pauli schloss eine Ballstafette gekonnt ab. Gute Gelegenheiten boten sich zudem Pauli (5.), Seiter (12), Löhrlein (43.) und kurz danach Böhmer. Auf der anderen Seite verpassten die Röslauer (19.) den Anschlusstreffer, Grüner- Vertreter Mehlhorn parierte ebenso großartig wie später bei einem Konter.

Die Fichtelgebirgler waren insgesamt chancenlos - bis auf die 74. Minute. Da vergab Benker allein vor Mehlhorn kläglich den Ehrentreffer.

Neudrossenfeld zeichnete Zweikampfstärke und technisches Raffinesse aus, Gareis, Kolb, Pötzinger, Seiter und Habel ragten noch heraus. Röslaus Spielertrainer Jaroslav Smrha sagte: "Wir haben den Neudrossenfeldern zu viel Raum gelassen. Die fünf Stück waren glimpflich, es hätte noch böser enden können."

TSV Neudrossenfeld - FC Vorwärts Röslau 5:0 (4:0) TSV Neudrossenfeld: Mehlhorn - Gareis (66. Majczyna), Pauli (57. Boog), Hahn, Taubenreuther, Kolb, Löhrlein (60. Gerull), Pötzinger, Seiter, Habel, Böhmer.

FC Vorwärts Röslau: Blechschmidt - Smrha, S. Knoblauch (90. Ylmaz), Benker, Kahrig (46. Baran), Herrmann, N. Knoblauch, Tonka, Kurdoglu (46. Lapschin), Sieg, Gezer. Tore: 1:0 Pötzinger (6.), 2:0,3:0 Kolb (21. 32.), 4:0 Löhrlein (45.), 6:0 Pauli (55.). - Schiedsrichter: Geuß (Haßfurt). - Zuschauer: 175.

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