Kulmbach

Lohengrin Kulmbach gibt Rote Laterne ab

Mit einem Sieg im Derby verlässt Lohengrin Kulmbach den letzten Platz. Der Baur SV Burgkunstadt sorgt für ein Kuriosum.
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Im Derby gegen Bamberg bester Lohengriner: Alexander Lutz  Foto: Archiv/Monika Limmer
Im Derby gegen Bamberg bester Lohengriner: Alexander Lutz Foto: Archiv/Monika Limmer

Die Lohengriner Bayernliga-Kegler können doch noch gewinnen. Im Lokalderby gegen den Polizei-SV Bamberg reichte eine ansprechende Leistung zu einem lange herbeigesehnten 5:3-Erfolg. Damit wurde das "Gründla-Team" nach einem Spieltag die Rote Laterne wieder los. Der Baur SV Burgkunstadt sorgte in Herschfeld für ein Kuriosum und verlor sowohl sportlich als auch am grünen Tisch.

Bayernliga Nord, Männer

Lohengrin Kulmbach - PSV Bamberg 5:3

Bei Jörg Förtsch lief es nicht wie gewohnt. Mit 515:544 Holz verlor Förtsch überraschend seinen Durchgang. Youngster Florian Landel bügelte Förtschs Patzer aus. Mit 539:492 Holz sorgte Landel für den ersten Lohengriner Mannschaftspunkt. Im Mittelfeld spielten die Kulmbacher aber groß auf. Wie aus einem Guss gelangen dem Tagesbesten Alexander Lutz (562) und dem ebenfalls überzeugenden Gerald Gebhard (560) starke Resultate, die die 3:1-Führung und einen Vorsprung von 98 Holz bedeuteten.

Lohengriner müssen sich strecken

Diese waren auch dringend nötig, denn die Kombination Stephan Wagner/Patrick Foerster (489) und Matthias Hahn (518) musste sich noch mächtig strecken. Förster wurde nach 60 Wurf für Wagner eingewechselt und leistete seinen Beitrag zum Heimsieg.

Die Hausherren siegten mit 3183:3167 Holz und 12,5:11,5 Sätzen und sicherten sich den ersten Erfolg der Rückrunde. Mit 6:20-Tabellenpunkten hat Kulmbach den letzten Platz verlassen und die Rote Laterne an Hirschau abgegeben.

Ergebnisse: Lang - Then 4:0 (539:492), Förtsch - Scheel 1,5:2,5 (515:544), Lutz - Hahner/Wagner 3:1 (562:515), Gebhard - Neubig 2,5:1,5 (560:527), Wagner/Förster - Kaiser 1:3 (489:529), Hahn - Wolf 0,5:3,5 (518:560)

SV Herschfeld - Baur SV Burgkunstadt 8:0

Für ein Kuriosum sorgte Burgkunstadt. Das Gastspiel in Herschfeld ging ohnehin mit 2:6 (9:15 Sätze, 3461:3462 Holz) verloren. Einen Tag später wandelte der Spielleiter die Niederlage in ein 0:8 um. Der Grund: fehlende Beitragsmarken auf den Spielerpässen der Burgkunstadter. Dabei hatte sich der Baur SV gute Chancen ausgerechnet. Doch wie im Vorjahr ließ Burgkunstadt die Möglchkeit, mit einem Sieg mit Tabellenführer Eibach gleichzuziehen, ungenutzt.

Hinzu kam, dass sich Burgkunstadt selbst im Weg stand - und sich bereits im Vorfeld aller Siegchancen beraubte. Trotz der fehlenden Beitragsmarken haben die Burgkunstadter Glück im Unglück.

Nur zwei Punkte Rückstand

Durch einen 6:2-Erfolg bremste der SKK Eschlkam den Spitzenreiter aus Eibach und zog mit diesem gleich. Beide liegen nun zwei Zähler vor dem Dritten Burgkunstadt.

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