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Motorsport

Kirchleuser Haase hat Podiumsplatz knapp verpasst

Christopher Haase fährt beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Circuit Paul Ricard auf den sechsten Rang
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Schnell unterwegs: Der Audi R8 LMS des SAINTéLOC-Racing-Teams um den Kirchleuser Christopher Haase war sehr gut auf das Rennen auf dem Circuit Paul Ricard abgestimmt.  Foto: SRO/Patrick Hecq Photography
Schnell unterwegs: Der Audi R8 LMS des SAINTéLOC-Racing-Teams um den Kirchleuser Christopher Haase war sehr gut auf das Rennen auf dem Circuit Paul Ricard abgestimmt. Foto: SRO/Patrick Hecq Photography
Ein starke Leistung zeigte Christopher Haase auf dem Circuit Paul Ricard nahe der französischen Ortschaft Le Castellet: Beim traditionsreichen 1000-Kilometer-Rennen kam der Kirchleuser mit seinem Team von SAINTéLOC Racing auf den sechsten Platz.

Allerdings begann das Rennen für Haase unter veränderten Voraussetzungen: SAINTéLOC Racing hatte für den Heimauftritt in Südfrankreich das Fahrer-Team geändert. So ging Haase mit seinem deutschen Landsmann Markus Winkelhock und dem jungen Franzosen Simon Gachet an den Start.


Platz 16 im Qualifying

Nach den Trainingsfahrten war das Trio mit dem Audi R8 LMS sehr zufrieden. Auch ein kurz vor dem Qualifying auftretendes Problem mit nachlassendem Grip bekamen die Team- Ingenieure rasch in den Griff. Im dreigeteilten Qualifying markierte Haase in seiner Session die schnellste Zeit eines Audi-Fahrers - kombiniert bedeutete das Startplatz 16 im großen Feld von 51 GT3-Fahrzeugen.
Der Startschuss zum Sechs-Stunden-Rennen fiel um 18 Uhr. Winkelhock eröffnete mit einem tollen Start-Abschnitt und fuhr bis auf den zehnten Rang nach vorne. Im Anschluss gelang es dem Fahrertrio dank guter Taktik, sich kontinuierlich zu verbessern. "Wir haben uns davon viel versprochen und es sah auch lange Zeit richtig gut aus", sagte Haase. Für das Trio war bereits der vierte Platz in Reichweite. Doch dann folgte ein Rückschlag: Haase wurde unverschuldet von einem Konkurrent gedreht und verlor so Zeit und Plätze. "Das war eine eher unnötige Aktion, die uns leider zurückgeworfen hat", ärgerte sich Haase. "So war es dann Platz 6, als ich für den letzten Stint an Simon übergeben habe."


Konkurrenz beschleunigt früh

Der junge Franzose fuhr ein tolles Rennen, arbeitete sich nach vorne und lag eine gute halbe Stunde vor Schluss auf dem dritten Platz - und damit auf Podiums-Kurs. Allerdings folgte eine späte Gelbphase, an deren Ende gleich vier Fahrer verdächtig früh beschleunigten. Zwei davon wurden bestraft, die beiden anderen entkamen einer Strafzeit. So musste sich das Trio Winkelhock/Gachet/Haase mit Platz 6 zufrieden geben.

"Unser Auto war top, die Leistung der Fahrer spitze und das Team hat perfekt gearbeitet", lobte Haase nach Rennende. "Ich bin sehr zufrieden, Platz 6 in der Blancpain Endurance Series und zusätzlich bestes Audi-Team ist ein wirklich gutes Ergebnis - und mit ein bisschen mehr Glück wären wir sogar am Podium gestanden."

Christopher Haase richtet nun schon den Blick auf das nächste Rennen. Weiter geht es für ihn am Wochenende in der ADAC-GT-Masters-Serie mit dem Lauf am Red Bull Ring im österreichischen Spielberg. red

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