Rothwind
Fußball-Kreisliga Kronach

Keine Panik bei der SG Roth-Main

Auch nach vier Niederlagen bleibt man beim Vizemeister der letzten Saison gelassen. "Wir wissen ja, woran es liegt", sagt Vorsitzender André Heinz.
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Markus Müller (links) von der SG Roth-Main hat das Nachsehen gegen den Steinberger David Weiß. Am Schluss stand für den Vizemeister der Vorsaison in der Fußball-Kreisliga Kronach die vierte Niederlage im vierten Spiel fest - mit 4:2 behielt der TSV Steinberg die Oberhand. Ob am Samstag (16 Uhr) gegen den SV Friesen II die Trendwende gelingt, erscheint zweifelhaft. Foto: Herbert Kalb
Markus Müller (links) von der SG Roth-Main hat das Nachsehen gegen den Steinberger David Weiß. Am Schluss stand für den Vizemeister der Vorsaison in der Fußball-Kreisliga Kronach die vierte Niederlage im vierten Spiel fest - mit 4:2 behielt der TSV Steinberg die Oberhand. Ob am Samstag (16 Uhr) gegen den SV Friesen II die Trendwende gelingt, erscheint zweifelhaft. Foto: Herbert Kalb
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Nein, in Panik bricht man bei der SG Roth-Main nicht aus. Obwohl die Fußballer des Fusionsvereins allen Grund dazu hätten nach dem klassischen Fehlstart in der Fußball-Kreis liga Kronach. Vier Spiele - vier Niederlagen: 1:3 gegen SCW Obermain, 0:3 in Mitwitz, 2:3 gegen TSV Weißenbrunn und zuletzt 2:4 in Steinberg.

Was sich für den Vizemeister der letzten Saison, der in der Bezirksliga-Relegation am späteren Aufsteiger SpVgg Wiesau gescheitert ist (2:5), niederschmetternd anhört, hat einen Grund: Mehr als die halbe Mannschaft ist verletzt.

"Das ist schon Qualität, die uns fehlt - sechs Spieler von den ersten elf", versichert Vereinsvorsitzender André Heinz und zählt die Namen auf: Sebastian Hofmann (Zerrung und Urlaub), Thomas Bock (Zerrung), Julian Pock (Bänderverletzung), Jermaine Mullen (Bänderriss im Sprunggelenk), Markus Kleuderlein und Steffen Bornschlegel (beide Innenbandriss). "Und Sven Worm, der jetzt aus der 2. Mannschaft aufrücken könnte, hat sich das Schlüsselbein gebrochen", bedauert ein konsternierter SG-Vorsitzender und fragt sich: "Wie soll man das mit zwei Mannschaften schaffen? Ein Wahnsinn! Wir akquirieren alles, was spielfähig ist." So schnürt nicht nur Trainer Ralf-Werner Ohnemüller wieder seine Fußballstiefel, auch sein Vorgänger Sven Dinkel ist reaktiviert worden.

Dennoch wollen sie in Rothwind und Mainroth nicht jammern. "Wir müssen das Beste draus machen und die nächsten drei, vier Wochen überbrücken, bis der eine oder andere zurückkehrt", so Heinz. "Wir werden weiter ganz ruhig agieren. Wir wissen ja, woran es liegt. Solche Leute kann man nicht ersetzen. Wir werden auch nicht in Panik geraten, wenn wir noch drei Spiele verlieren sollten." Der Vorstand habe nach wie vor auch Vertrauen in die Arbeit des Trainers. "Wir haben in der Vorbereitung gesehen, was die Mannschaft kann, wenn sie komplett ist."

"Saison ist gelaufen"

Allerdings hat man die Zielsetzung für die aktuelle Spielzeit korrigiert. "Die Saison ist natürlich gelaufen. Wir müssen sehen, dass wir da hinten rauskommen", betont Heinz, der jetzt in Urlaub fährt und beim nächsten Spiel am Samstag fehlt. Ob gegen SV Friesen II die Trend wende gelingt? "Es wird sehr schwer ..."
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