Neudrossenfeld
Fußball-Landesliga Nordost

Kapitaler Fehlstart des TSV Neudrossenfeld

Der TSV Neudrossenfeld unterlag im ersten Punktspiel des Jahres 2019 dem Verfolger SC Schwabach klar mit 0:4.
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Harte Attacke des Neudrossenfelders Stefan Kolb gegen Niklas Wälzlein.  Foto: Peter Mularczyk
Harte Attacke des Neudrossenfelders Stefan Kolb gegen Niklas Wälzlein. Foto: Peter Mularczyk
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Herbe Enttäuschung für den TSV Neudrossenfeld. Der Punktspielauftakt 2019 ging gewaltig in die Hose. Im Verfolgerduell der Fußball-Landesliga Nordost kassierte der Zweite eine herbe 0:4-Klatsche gegen den SC Schwabach, der damit nach Punkten gleichzog. Spitzenreiter FC Eintracht Bamberg, der am kommenden Wochenende Gastgeber der Neudrossenfelder ist, hat nun schon vier Zähler Vorsprung.

Eine Nummer zu groß war der SC Schwabach am Sonntag für die Fußballer des TSV Neudrossenfeld. Die Gäste, auf allen Posten gut besetzt, wirkten von Beginn an spritziger, waren zweikampfstärker und hatten auch das bessere Konzept. Vor allem das genaue Zuspiel und überraschende Ideen sorgten öfters für Gefahr vor dem Tor der Einheimischen. Die heimische Abwehr bekam die schnellen Gästestürmer nie richtig in den Griff.

Und auch die besseren Chancen lagen bei den Mittelfranken, die durch Orel (19.) und einen Pfostenschuss (23.) klare Möglichkeiten verbuchen konnten. In der 10. Minute musste TSV-Torwart Grüner retten. Allerdings bot sich dem TSV bereits in der 4. Minute die große Chance zur Führung. Einen Schuss von Kolb parierte der Schwabacher Schlussmann aber bravourös, der zweite Versuch von Peeters verfehlte knapp das Ziel. Die Schwabacher benötigten auch Glück, als ihre Abwehr beinahe ein Eigentor fabriziert hätte, was aber der Pfosten verhinderte.

Die Männer aus der Goldschlägerstadt erzielten ihre Tore im Stile einer Spitzenmannschaft: Beim 0:1 nahm Rohracker die von Peeters im Mittelfeld vertändelte Kugel auf, setzte mit einem weiten Steilpass Weiß ein, der der entblößten Abwehr enteilte und cool abschloss. Das 0:2 beruhte auf einer schönen Einzelleistung von Söder. Er setzte sich links durch und den Ball platziert ins lange rechte Eck. Und das 0:3 war eine Augenweise: Wieder Rohracker nahm eine Flanke gekonnt auf und vollendete mit einem gefühlvollen Heber über Grüner hinweg, der beim 0:4 nicht gut aussah, als er zu spät reagierte.

Ein Tor zu hoch sei der Sieg ausgefallen, sagte Schwabachs Trainer Jochen Strobel: "Wir haben unsere Stärken heute optimal ausgespielt. Könnte der Level in dieser Form gehalten werden, mischen wir ganz vorne mit."

Heimcoach Werner Thomas erkannte den verdienten Gästesieg neidlos an. "Der Mitkonkurrent um den Meistertitel hat große Qualitäten im Angriff und auch in der Abwehr. Er hat unsere Fehler im Aufbau gnadenlos bestraft." Nach dem 0:3 gab sich Neudrossenfeld vorzeitig auf, die Moral war dahin. So richtig gut in Szene setzen konnte sich kein heimischer Akteur, wogegen Schwabach in Weiß, Orel, Görlitz und Rohracker herausragende Kräfte besaß. Die Unparteiische Davina Haupt hatte die Begegnung fest im Griff.

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