Kupferberg
Fußball

Für den FC Kupferberg ist ein Sieg im Abstiegskracher Pflicht

Der FC Kupferberg kann sich nur mit einem Erfolg gegen den Sportring Bayreuth Hoffnung auf den Klassenerhalt in der Kreisliga Bayreuth/Kulmbach machen.
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Mit vollem Einsatz zum Sieg: Rechtzeitig zum enorm wichtigen Spiel gegen den Sportring Bayreuth kehrt Benedikt Maiser (rechts) in den Kupferberger Kader zurück.  Foto: Monika Limmer
Mit vollem Einsatz zum Sieg: Rechtzeitig zum enorm wichtigen Spiel gegen den Sportring Bayreuth kehrt Benedikt Maiser (rechts) in den Kupferberger Kader zurück. Foto: Monika Limmer

Ohne Sorgen können der TSV Neudrossenfeld II (gegen den TSV Bad Berneck) und der FC Neuenmarkt (beim FC Creußen) die restlichen beiden Spieltage in der Kreisliga Bayreuth/Kulmbach angehen. Der Klassenerhalt ist gesichert, sie werden die Spielzeit auf einem Mittelfeldplatz abschließen.

Dagegen steckt der FC Kupferberg voll im Abstiegskampf. Drei Partien stehen noch aus, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt fünf Punkte. Aktuell nimmt der Sportring Bayreuth Platz 12 ein, der noch den Klassenerhalt sichert - und diesen Gegner empfangen die Kupferberger nun zum Abstiegskracher. Alle drei Partien werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

FC Kupferberg - Sportring Bayreuth

Sang- und klanglos ging der FC (14.) zuletzt mit 0:8 bei Meister TSV St. Johannis Bayreuth unter. Vor allem die prekäre Personalsituation war ausschlaggebend: "Wir wollten das Spiel unbedingt bestreiten und es uns trotz der Ausfälle nicht so einfach machen und die Partie absagen", erklärt FC-Trainer Alexander Weber. Das Ergebnis sei um einige Tore zu hoch ausgefallen, spiele aber keine Rolle mehr. Der Fokus liegt auf dem eminent wichtigen Spiel gegen den Sportring.

"Natürlich stehen wir mit dem Rücken zur Wand, das ist jedem von uns klar", sagt Weber. Bei einer Niederlage wäre der direkte Abstieg wohl besiegelt. Gewinnt Kupferberg, läge der Sportring nur noch zwei Punkte vor dem FC. Genau deshalb erwartet Weber "Leidenschaft, um das Spiel erfolgreich gestalten zu können." Zudem hat der Trainer wieder mehr personelle Alternativen: Benedikt Maiser und wahrscheinlich auch Verteidiger Daniel Witzgall kehren in den Kader zurück. Ausfallen werden Steffen Klaus (Achillessehnenverletzung), Lars Weidemann (Studium), Christian Hain (Schulterbruch), Tobias Schanz (Fußverletzung) und Bastian Müller (privat verhindert). Ein Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Tomas Susko, Alexander Weber und David Benda.

FC Creußen - FC Neuenmarkt

Trotz der 0:2-Niederlage gegen den zweitplatzierten SV Mistelgau war FC-Spielertrainer Florian Schlegel zuletzt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: "Wir haben ein richtig geiles Spiel gemacht und hätten gegen bockstarke Mistelgauer sogar einen Punkt verdient gehabt." Wegen personeller Probleme habe der FC mit einer Dreierkette gespielt, die "nach Anlaufschwierigkeiten im ersten Durchgang", vor allem in der zweiten Halbzeit "richtig gut geklappt" hat.

Die nächste schwere Aufgabe steht nun beim FC Creußen (5.) an: "Da spielen viele überragende Kicker mit Bezirksliga-Niveau", findet Schlegel lobende Worte für den Gegner. Sein Team könne "zum Glück" befreit aufspielen und will die Saison "anständig zu Ende bringen". Mit Christopher Biener, Christian Fischer (beide Kreuzbandriss), Andreas Fischer (Knieprobleme), Sascha Graf (Fußoperation), Jan Werner (Bänderverletzung), Marco Kunz, Konstantin Heinrich (beide beruflich verhindert), Andre Haack (Handbruch) und Michael Hamacher (privat verhindert) fehlen den Neuenmarktern neun potenzielle Startelfkandidaten.

TSV Neudrossenfeld II - TSV Bad Berneck

Nach drei Siegen in Folge musste die TSV-Reserve (8.) zuletzt ein 1:2 beim abstiegsbedrohten TSV Bindlach einstecken. "Wir hatten das Spiel nach der Führung voll im Griff und hätten es noch vor der Halbzeit entscheiden müssen", sagt der Neudrossenfelder Trainer Uwe Raster. "Quasi mit dem Pausenpfiff gelang den Bindlachern leider der Ausgleich." Im zweiten Durchgang ließ sein Team die Stärke der vergangenen Wochen vermissen: "Da fehlte die Kompaktheit, weshalb die Niederlage gegen clevere Bindlacher nicht ganz unverdient war."

Und nun wartet mit dem TSV Bad Berneck (3.) ein Gegner, der noch die Vizemeisterschaft im Blick hat. "Ich denke nicht, dass es für uns eine schwierigere Partie als in Bindlach wird. Bad Berneck wird versuchen, Fußball zu spielen, so ein Gegner liegt uns mehr", sagt Raster. Er will "mehr Fokus auf Kompaktheit legen und im letzten Saisonheimspiel ein gutes Ergebnis erzielen". Daniel Sendel (Aufbautraining), Florian Förster (Armbruch), Yassin Phillip und Matthias Hacker (beide Muskelfaserriss) werden fehlen.

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