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Basketball

Medi Bayreuth: Martin soll Marei ersetzen

Medi Bayreuth muss seinen Top-Center aus Ägypten ziehen lassen. Dafür kommt ein vielversprechender US-Amerikaner.
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Hassan Martin im Trikot der Universitätsmannschaft von Rhode Island, für die er von 2013 bis 2017 spielte. Künftig läuft er für den Bundesligisten Medi Bayreuth aufs Parkett. Foto: Alex Subers
Hassan Martin im Trikot der Universitätsmannschaft von Rhode Island, für die er von 2013 bis 2017 spielte. Künftig läuft er für den Bundesligisten Medi Bayreuth aufs Parkett. Foto: Alex Subers
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Schmerzlicher Verlust für Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth. Der Ägypter Assem Marei, ein absoluter Leistungsträger, verlässt nach zwei Jahren die Wagnerstadt. Den Center zieht es zum türkischen Spitzenclub Pinar Karsiyaka. Auf der Suche nach Ersatz für die Position unter dem Korb ist Medi in Japan fündig geworden. Trainer Raoul Korner freut sich auf US-Center Hassan Martin, der ihn bei derSummer League in den Vereinigten Staaten "mit seiner Intensität und Energie" überzeugt hat. Der 22-jährige Martin lief dort für die Boston Celtics auf und verbuchte im Schnitt zehn Punkte und sechs Rebounds.

Der 2,01 Meter große und 104 Kilogramm schwere Linkshänder absolvierte seine Collegezeit an der Universität von Rhode Island, ehe er in der abgelaufenen Serie seine Profikarriere im japanischen Okinawa begann. Martin unterschrieb bei Medi einen Einjahresvertrag.

Raoul Korner sagt über seinen neuen Center: "Was Hassan an Zentimetern fehlt, macht er durch Athletik und Einsatz doppelt wett. Seine Defensive ist herausragend, in der Offensive nutzt er seinen niedrigen Körperschwerpunkt und seine Schnelligkeit sehr gut aus. Hassan ist für mich die perfekte Ergänzung zu Andreas Seiferth und wie gemacht für die Bundesliga."

Nach seiner Zeit an der High School auf Staten Island wechselte Hassan Martin ans College von Rhode Island, wo er von 2013 bis 2017 für die Rams spielte.

In seinen insgesamt vier Jahren dort absolvierte das Kraftpaket 121 Spiele, wobei Martin von Jahr zu Jahr seinen Punkteschnitt kontinuierlich auf 13,6 in der Saison 2016/17 verbessern konnte.
In dieser Spielzeit gelang es den Rams, nach 19 Jahren endlich wieder ins NCAA-Turnier einzuziehen. Zuvor hatten die Rams bereits das Atlantic-10-Conference-Turnier gewinnen können.


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