Marktleugast
Handball

Die Kinder strömen in die Halle

Die Handballabteilung des TV Marktleugast erlebt dank der WM einen noch nie dagewesenen Zulauf an Jungen und Mädchen.
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Seit der WM im Januar haben 30 neue Kinder beim TV Marktleugast angefangen, Handball zu spielen. Foto: privat
Seit der WM im Januar haben 30 neue Kinder beim TV Marktleugast angefangen, Handball zu spielen. Foto: privat

Handball ist in - dank der Weltmeisterschaft Anfang des Jahres in Deutschland und Dänemark. Millionen Zuschauer vor den Fernsehern fieberten mit der deutschen Mannschaft mit, die sich mit starken Leistungen in die Herzen der Fans und bis ins Halbfinale spielte. Nun wollen viele Kinder selbst Handball ausprobieren. So erlebt der TV Marktleugast einen Zulauf wie noch nie. "Der Ansturm an Kindern ist kaum zu bremsen", freut sich Trainer Peter Frankmölle. "Wichtiger noch als das Abschneiden unserer Nationalmannschaft war die Live-Übertragung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen", glauben er und Sandra Dietrich, zwei von vier hauptverantwortlichen Trainern im Kinderhandball des TV Marktleugast.

Der Verein aus dem Frankenwald ist schon seit ein paar Jahren mit einem Schnuppertraining ständiger Gast in den Grundschulen des Landkreises Kulmbach. Konnte man bislang meist nur eine Handvoll Kinder von der schnellen und athletischen Sportart überzeugen, so hat sich die Zahl mittlerweile deutlich gesteigert.

Die Marktleugaster Trainer haben die Gunst der Stunde genutzt und waren sogar während der WM in den Grundschulen aktiv - "mit außerordentlichem Erfolg", sagt Peter Frankmölle. Über 30 neue Jungs und Mädchen haben den Weg in die Dreifachsporthalle Marktleugast gefunden, um Handball zu spielen. "Mit viel Spaß und Feuereifer sind sie beim Training dabei und versuchen es den Fernseh-Helden nachzumachen. Alles richtig gemacht", so das Fazit von Peter Frankmölle, der unter anderem als Kinderhandball-Referent des BHV Oberfranken tätig ist.

Der muntere Trainingsbetrieb beim TV Marktleugast spricht sich weiter herum und lässt auch jetzt noch manche neugierigen Kinder nebst Eltern in der Halle erscheinen. Und weil es so viele geworden sind, hat der Verein reagiert, neue Betreuer aus der Jugend engagiert sowie weitere Hallenzeiten bei der Gemeinde gebucht, um allen ein altersgerechtes und abwechslungsreiches Trainingsprogramm zu bieten.

Außer in den Ferien sind mittwochs die Acht- bis Zwölfjährigen dran und donnerstags die Kinder von sechs bis acht Jahren. Trotz des außergewöhnlichen Ansturms sagt Peter Frankmölle: "Weitere Neulinge sind jederzeit willkommen."

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