Kulmbach
Tischfußball

Der 1. KSC Kulmbach steigt in die Senioren-Bundesliga auf

Kulmbach hat wieder eine Bundesliga-Mannschaft.
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Die Senioren-Tischfußballer des 1. KSC Kulmbach sind erstklassig. Sie gehören nun zu den 20 besten Senioren-Mannschaften Deutschlands. Hinten von links: Heinz Kießling, Eddi Keller, Christian Wagner; vorne von links: Manfred Redel, Detlef Freitag, Rainer Auschill und Kurt Seisenberger. Foto: privat
Die Senioren-Tischfußballer des 1. KSC Kulmbach sind erstklassig. Sie gehören nun zu den 20 besten Senioren-Mannschaften Deutschlands. Hinten von links: Heinz Kießling, Eddi Keller, Christian Wagner; vorne von links: Manfred Redel, Detlef Freitag, Rainer Auschill und Kurt Seisenberger. Foto: privat

Auch wenn Heinz Kießling und Detlef Freitag als amtierende Senioren-Weltmeister 2019 aus der Tischfußball-Nationalmannschaft zurückgetreten sind, bleiben sie weiter am Ball. So haben die beiden Aushängeschilder des 1. KSC Kulmbach eine schlagkräftige Mannschaft um sich versammelt, um in der Senioren-Bundesliga mitzumischen. Mit Rainer Auschill, Manfred Redel und Martin Schirmer (KSC Kulmbach) sowie Kurt Seisenberger und Christian Wagner (Vilsbiburg) und Eddi Keller (TFC Nürnberg) wollten sich beide für die Bundesliga qualifizieren. Die bislang mit 16 Mannschaften bestückte Senioren-Bundesliga wächst stetig und wird vom Deutschen Tischfußball-Bund (DTFB) auf 20 aufgestockt. Sieben Mannschaften kämpften um die vier weiteren Aufstiegsränge.

Hochmotiviert fuhren die sieben Franken ins nordrhein-westfälische Uckerrath, wo um den Aufstieg gespielt wurde. Gleich im ersten Spiel bekam man den Geheimfavoriten Vulkaneifel Gerolstein um Topspieler Toni Nardella als Gegner zugelost, die den neuen, noch nicht weit verbreiteten Tisch "Beast" gewählt hatten. Kulmbach spielte auf dem Tisch des Herstellers "Leonhart". Doch Freitag/Kießling übernahmen gleich Verantwortung und fegten ihre Gegner mit 5:0 vom "Leonhart"-Tisch. Dann ging es auf den unbekannten "Beast". Nach einem ausgeglichenen Match ging es in die Verlängerung. Kießling stellte kurzfristig seinen Stil um, und so gewann der 1. KSC auch hier mit 8:6 Toren.

Auschill/Redel verloren ihr erstes Spiel mit 3:5, kamen aber auf dem "Beast" besser zurecht und gewannen den 2. Satz in der Verlängerung mit 6:4, was den Zwischenstand von 3:1 für Kulmbach bedeutete.

Der derzeit stärkste Senioreneinzelspieler aus Bayern, Kurt Seisenberger aus Vilsbiburg, ließ seinem Gegner keine Chance und erhöhte auf 5:1 für Kulmbach. Eddi Keller aus Nürnberg überraschte mit einem Sieg auf dem "Beast" gegen Nardella, verlor aber auf Leonhart, sodass es vor den letzten drei Doppeln 6:2 für Kulmbach stand. Der KSC brauchte noch zwei Punkte. Und erneut waren es Freitag/Kießling, die mit einem deutlichen 2:0 Kulmbach zum Sieg im ersten Spiel schossen. Die letzten beiden Doppel (Wagner/Seisenberger und Redel/Auschill) erhöhten auf 11:3 für Kulmbach.

Noch ein Sieg zum Aufstieg

Ein weiterer Sieg reichte nun für den Bundesliga-Aufstieg. Dieser sollte gegen den relativ unbekannten TFF Neudenau möglich sein. Freitag/Kießling legten mit einem 2:0-Sieg den Grundstein dafür. Nachdem Auschill/Redel mit einem Unentschieden und Seisenberger im Einzel mit 2:0 Sätzen die 5:1-Führung perfekt gemacht hatten, lag der Bundesliga-Aufstieg zum Greifen nahe.

Doch nach einer 0:2-Niederlage von Eddi Keller i begann plötzlich das große Zittern. Nun mussten die abschließenden drei Doppel entscheiden. Seisenberger/Wagner erhöhten mit einem 2:0 auf 7:3 für den 1. KSC Kulmbach. Nach einer 0:2-Niederlage von Auschill/Redel war Neudenau aber wieder dran. Den 1. KSC brauchte noch einen gewonnen Satz zum Aufstieg - schließlich wollte man nicht ins Penaltyschießen.

Die beiden Weltmeister sollten es wieder einmal richten. Kießling erzielte das 1:0, doch plötzlich hatte er Ladehemmung. Und so zeigte erneut Detlef Freitag, dass im richtigen Moment Verlass auf ihn ist. Mit vier Toren aus der Defensive deklassierte er die gegnerische Abwehr und sicherte den 5:2-Sieg für Kulmbach. Auch der zweite Satz endete 5:2, so dass der 1. KSC mit 9:5 triumphierte.

Nun wollen die Kulmbacher mit ihrer schlagkräftigen Mannschaft auch in der Bundesliga vorne mitmischen.red

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