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Motorsport

Christopher Haase: Zwei Podestplätze im Heimrennen

Der Kirchleuser Rennfahrer Christopher Haase verpasst auf dem Nürburgring nur knapp den Sieg.
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Schnell unterwegs: Der Audi-Sport-Pilot Christopher Haase zeigte in den beiden Rennen auf dem Nürburgring starke Leistungen.  Foto: SRO / Dirk Bogaerts Photography
Schnell unterwegs: Der Audi-Sport-Pilot Christopher Haase zeigte in den beiden Rennen auf dem Nürburgring starke Leistungen. Foto: SRO / Dirk Bogaerts Photography

Ein starkes Rennwochenende hat Audi-Sport-Pilot Christopher Haase hinter sich. Der Kirchleuser lieferte in der Blancpain-Sprint-Series am Nürburgring mit seinem Teamkollegen Simon Gachet (Frankreich) einen fast perfekten Job ab: Das Duo stand sowohl im Qualifying als auch in den Hauptrennen auf dem Podium.

Im Qualifying hatte Gachet den vierten Startplatz für das erste Rennen erobert, für Haase lief es mit Startplatz 2 noch besser. Sogar die Pole-Position war greifbar. "Just in der Runde, in der die Reifen ihren Peak hatten, bin ich ganz leicht neben die Strecke gerutscht", sagt Haase. "Das ist schon ärgerlich. Andererseits war Platz 2 natürlich auch in Ordnung und eine gute Ausgangsposition."

Im ersten Rennen hatte das deutsch-französische Duo das Glück der Tüchtigen. "Simon hatte am Start ein wenig Boden verloren, fuhr danach aber ein starkes Rennen. Dann waren die Jungs von Saint-é-loc-Racing beim Boxenstopp extrem flott, zudem gab's eine Durchfahrtsstrafe für einen Mitbewerber", beschreibt Haase die erste Rennhälfte.

Der Kirchleuser kämpfte anschließend mit den führenden Lamborghini-Piloten um den Sieg. Als er auf Platz 2 vorgefahren war, "schaufelte" der Führende in einer Kurve viel Kies auf die Strecke. Das Top-Duo konnte nur mit Mühe ihre Autos auf der Strecke halten. "So konnte der Lamborghini hinter mir an uns beiden vorbeifahren und wir mussten mit Platz 3 zufrieden sein", sagt Haase.

Das zweite Rennen am Nürburgring brachte das zweite Top-Ergebnis für Haase/Gachet - obwohl der Kirchleuser nach dem Start vom zweiten auf den vierten zurückgefallen war. "Die Reifen in meinem Stint waren dann auch nicht optimal, trotzdem war die Pace damit noch ganz okay", beschreibt Haase seine Fahrt.

Nach dem Boxenstopp und Fahrerwechsel schloss Gachet die Lücke nach vorne. Als die beiden führenden Fahrzeuge sich auf der Strecke berührten, nutzte der Franzose diesen Fehler aus und zog - genauso wie der Drittplatzierte - vorbei. "Bis ganz nach vorne hat es nicht gereicht, aber der zweite Platz ist ein tolles Resultat mit vielen Meisterschaftspunkten", freute sich Haase. mw

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