Kirchleus

Christopher Haase startet Aufholjagd in Monza

Der Titelverteidiger der Blancpain-En durance-Serie aus Kirchleus wird mit seinem Team auf dem Audi R8 LMS ultra in Italien Siebter. Von Platz 34 ins Rennen gestartet, "sind wir nur am Überholen gewesen".
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Christopher Haase aus Kirchleus fährt heuer wieder in der Blancpain-Endurance-Rennserie. Der Titelverteidiger holte im ersten Rennen in Monza mit seinem Team den 7. Platz. Foto: Archiv
Christopher Haase aus Kirchleus fährt heuer wieder in der Blancpain-Endurance-Rennserie. Der Titelverteidiger holte im ersten Rennen in Monza mit seinem Team den 7. Platz. Foto: Archiv
Im spanischen Herbststurm von Navarra feierte der Kirchleuser Rennfahrer Christopher Haase einen seiner größten Triumphe: Zusammen mit Stephane Ortelli (Monaco) und Christopher Mies (Mettmann) gewann er auf dem Audi R8 LMS ultra die Blancpain-En durance-Serie. Es war für den 25-Jährigen der krönende Abschluss einer außergewöhnlichen erfolgreichen Saison.

In Monza ("schnellste Rennstrecke in Europa") begann jetzt die neue Blancpain-Rennserie, und der Kirchleuser ging als Titelverteidiger an den Start. Das Cockpit des 560 PS starken Audi-Werksfahrzeugs teilte er sich mit Ex-DTM-Fahrer Olivier Jarvis aus England und dem Schweizer Harold Primat.

"Wir hatten ein wenig Pech im Qualifying, es lief nicht ganz so gut für uns", erläuterte Haase. "Deshalb war leider kein besserer Startplatz als der 34.
möglich." Doch im dreistündigen Rennen zeigte er zusammen mit seinen Teamkollegen auf den 99 Runden (jeweils 4,2 Kilometer) eine starke Aufholjagd. Jeder der drei Fahrer fuhr eine Stunde, gewechselt wurde beim Tankstopp und Reifenwechsel.

Am Schluss sprang Rang 7 in der Profiwertung heraus. "Damit konnten wir auch zufrieden sein. Wir waren nur am Überholen", so Haase. Sein Team erreichte mit dem Audi R9 LMS ultra eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 148 km/h und einen Top-Speed von 286 Sachen. "Wir könnten aber auch schneller fahren, bis zu 330 km/h, aber durch Flügel, Unterboden und Frontspoiler wird ein Abtrieb erzeugt, der das Auto langsamer macht, in den Kurven und insgesamt aber schneller."

In Monza waren insgesamt 63 Autos am Start. Es siegte - natürlich - ein Italiener: der Ferrari 458 Italia von Kessel Racing mit Daniel Zampieri, Davide Rigon und Miguel Ramos. Eine Revanche gibt es schon demnächst: in drei Wochen in Silverstone (England).

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