Kulmbach
Motorsport

Christopher Haase im Aufwärtstrend

Das Team um den Kulmbacher Christopher Haase kann Rückschläge wegstecken, wie es beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring eindrucksvoll bewiesen hat.
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Kämpfte sich mit seinem Teamkollegen Ricardo Feller beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring auf den vierten Platz: Christopher Haase im BWT Audi  R8 LMS (vorne). Gruppe C Photography
Kämpfte sich mit seinem Teamkollegen Ricardo Feller beim ADAC GT Masters auf dem Nürburgring auf den vierten Platz: Christopher Haase im BWT Audi R8 LMS (vorne). Gruppe C Photography
Licht und Schatten bei BWT Mücke Motorsport. Das Traditionsteam aus Berlin startete am Nürburgring in die zweite Saisonhälfte des ADAC GT Masters. Das Team um den Kulmbacher Christopher Haase trumpfte beim vierten Rennwochenende der Saison mit schnellen Qualifying-Zeiten und mehreren Podiumsplätzen auf, musste aber auch einige Rückschläge hinnehmen.


Konsequenz für Fehler

Für Ricardo Feller und Christopher Haase im BWT Audi R8 LMS begann der Samstag perfekt. Mit Startposition 6 erzielte Feller sein bis dato bestes Ergebnis im ADAC GT Masters. Am Start schoss der Schweizer sofort nach vorne und hielt trotz mehrerer Safety-Car-Phasen die Führung.

Doch schon vor dem Boxenstopp der erste Rückschlag: Sein Start wurde untersucht, weil er vor dem Umschalten der Ampel bereits seinen Startkorridor verlassen hatte. Konsequenz: Fünf Sekunden Zeitstrafe beim Boxenstopp.


30 Sekunden Strafe

Ungeachtet dessen kam Haase nach dem Fahrerwechsel als Dritter zurück und arbeitete sich sogar auf Rang 2 nach vorne. Die Freude währte jedoch nicht lange. Am Abend wandelten die Sportkommissare die 5- in eine 30-Sekunden-Strafe um, was das Duo bis auf Rang 15 zurückwarf.
Doch schon am Sonntag schlugen Haase und Feller zurück. Von Platz 4 gestartet hielten sie die Position bis zur Ziellinie. Damit blieb ihnen zwar hauchdünn das Gesamt-Podium verwehrt,

Champagner konnte das Duo dennoch spritzen: Sie hatten für Feller Rang 2 in der Junior-Wertung erzielt - direkt hinter ihren Teamkollegen Mike David Ortmann und Markus Winkelhock. "Insgesamt war es ein sehr gutes Wochenende. Wir hatten am Samstag ein wahnsinnig gutes Rennen, ein super Auto und die schnellste Rennrunde. Wir haben gezeigt, dass wir und das Auto es können", sagte Christopher Haase. "Ich akzeptiere die nachträgliche 30-Sekunden-Strafe, allerdings tut es doppelt weh, wenn sie erst so spät kommt. Ich bin der Meinung, dass eine solch schwerwiegende Entscheidung durchaus früher hätte getroffen werden können."

Im Sonntagslauf hat das Team mit Platz 4 und Rang 2 bei den Junioren das Maximum herausgeholt. "Unser Aufwärtstrend ist deutlich sichtbar."

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