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Motorsport

Oberfranke Christopher Haase gewinnt 24-Stunden-Rennen in Dubai

Rennfahrer Christopher Haase aus dem oberfränkischen Kirchleus hat das 24-Stunden-Rennen in Dubai gewonnen. Damit startet er optimal in die Rennsaison 2019.
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Erstes Saisonrennen, erster Siegerpokal: Der Kirchleuser Christopher Haase (links) sowie seine Teamkollegen (weiter nach rechts) Dimitri Parhofer, Rik Breukers und Frédéric Vervisch haben das 24-Stunden-Rennen in Dubai gewonnen. Foto: Gruppe C Photography
Erstes Saisonrennen, erster Siegerpokal: Der Kirchleuser Christopher Haase (links) sowie seine Teamkollegen (weiter nach rechts) Dimitri Parhofer, Rik Breukers und Frédéric Vervisch haben das 24-Stunden-Rennen in Dubai gewonnen. Foto: Gruppe C Photography
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Traumstart für Christopher Haase in die neue Motorsport-Saison 2019: Der Rennfahrer aus Kirchleus gewann für das Team "Car Collection Motorsport" das 24-Stunden-Rennen von Dubai. Der 31-Jährige wechselte sich auf dem Fahrersitz des Audi R8 LMS der neuesten Evolutionsstufe mit Frédéric Vervisch, Rik Breukers und Dimitri Parhofer ab. Das Quartett lag nach 607 Runden und insgesamt 3271 gefahrenen Kilometern drei Sekunden vor Mohammed Saud Fahad Al Saud, Michael Vergers, Christopher Mies und Dries Vanthoor im Audi des deutschen WRT-TeamsDamit setzte sich die Siegesserie der deutschen Hersteller in Dubai fort. Seit der ersten Austragung des 24-Stunden-Rennens im Emirat am persischen Golf im Jahr 2006 wurde bisher jedes Rennen von einem deutschen Auto gewonnen. Dritte wurden Jiri Pisarik, Josef Kral, Matteo Malucelli im Ferrari 488 GT3 der Scuderia Prag. Insgesamt waren rund 100 Fahrzeuge auf dem 5,4 Kilometer langen Rundkurs im Duabi Autodrome am Start.

Kirchleus/Kulmbach: Christopher Haase freut sich über gelungenen Saison-Auftakt

Erster Fahrer in der Qualifikation war der holländische Junior Breukers. Dann übernahm Haase den Audi R8 mit der Startnummer 88 und eroberte die zweite Startposition. "Erik ist ein echtes Talent und hat sich toll geschlagen. Ich selbst war danach mit meiner Leistung sehr zufrieden - bester Audi-Pilot und nur ganz knapp hinter der Pole-Position. Das war eine optimale Ausgangsposition für das Rennen", sagte Haase. Schnellste in der Qualifikation war der Grasser-Lamborghini mit Bortolotti, Engelhart, Rolf und Mark Ineichen.

Der Kirchleuser nahm auch als Startfahrer das 24-Stunden-Rennen in Angriff. Zu Beginn verlor er zwar eine Position und fiel auf Rang 3 zurück, konnte dann aber schnell wieder aufholen: "Anfangs ging es wirklich eng zur Sache, aber es hat nicht lange gedauert, bis ich die Führung übernehmen konnte. Die Position an der Spitze haben wir dann während des gesamten Rennens nicht mehr abgegeben. Das war eine wirklich herausragende Leistung von allen Beteiligten", freute sich Christopher Haase über den Saison-Auftakt.

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Das Team von Car Collection profitierte allerdings auch von einem Defekt an der Hinterradaufhängung des führenden Grasser-Lamborghini, der am Ende auf Platz 4 notiert wurde. Auf den Plätzen 5 und 6 folgten mit dem Attempto-Audi (Minsky/Bachler/Foster/ Dienst/ Schothorst) und der Mücke-Audi (Winkelhock/Ortmann/Weishaupt/Mücke/Feller) zwei weitere R8 LMS.

"Unsere Abstimmungsarbeit war mehr als gelungen, das Auto fuhr im Rennen einfach super, was unter anderem die schnellste Rennrunde beweist, die Frédéric erzielen konnte. Car Collection Motorsport hat wie schon bei unserem 2. Platz in Abu Dhabi auch in Dubai einen perfekten Job abgeliefert. Vor allem strategisch war es mit den vielen Code-60-Phasen nicht einfach, im Gegenteil, es war noch viel schwieriger, hier den Sieg einzufahren. Die Konkurrenz war größer und das Rennen härter, umso mehr hat sich jeder Einzelne im Team über den großen Erfolg gefreut. Natürlich hatten wir auch das nötige Quäntchen Glück, aber das gehört bei einem Langstreckenrennen einfach dazu. Dass unser Schwester-Audi vom Team WRT auf Platz 2 fuhr und Audi Sport einen Doppelsieg feiern konnte, das macht das Ganze natürlich noch schöner. Gratulation an die Kollegen und an Audi, besser kann das Jahr gar nicht beginnen!"

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