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Motorsport

Christopher Haase auf der Saison-Zielgeraden

Der Kirchleuser Rennfahrer Christopher Haase nutzte das letzte VLN-Langstreckenrennen, um den neuen Audi R8 LMS Evolution zu testen.
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Der Kirchleuser Christopher Haase durfte den neuen Audi R8 LMS Evolution erstmals in einem Rennen testen. Fotos: CarCollection
Der Kirchleuser Christopher Haase durfte den neuen Audi R8 LMS Evolution erstmals in einem Rennen testen. Fotos: CarCollection
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Die Motorsportsaison geht auf die Zielgerade. Der Kirchleuser Christopher Haase lässt es langsam ausrollen und blickt schon jetzt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück: "Es war insgesamt eine gute Saison, ich bin zufrieden." Zuletzt setzten ihn Audi und das Team CarCollection beim Langstreckenrennen am Nürburgring ein - quasi als Testfahrer. Denn der 31-Jährige durfte den nagelneuen Audi R8 LMS Evolution, der 2019 in den GT3-Rennen zum Einsatz kommen soll, erstmals bei einem Rennen steuern.

"Die Unterschiede zum bisherigen R8 LMS liegen vor allem in der Aerodynamik", erklärt Haase. Besonders der noch windschnittigere Frontspoiler sticht ins Auge. Doch weil der neue Bolide vom Veranstalter noch nicht überprüft und freigegeben worden ist, mussten Haase und sein Teamkollege, DTM-Pilot Jamie Green, außer Konkurrenz in der SPX-Klasse und damit aus der letzten Startreihe starten, ebenso wie der neue Aston Martin. Außerdem bekamen alle SPX-Fahrzeuge bei jedem der drei Boxenstopps 20 Sekunden zusätzlich aufgebrummt.

Trotz des Handicaps fuhren Haase und Green beim 50. Barbarossa-Preis über vier Stunden Renndistanz noch auf Rang 5 vor. "Es war ein guter Einstand für das neue Auto. Der Nürburgring ist ideal, um ein Fahrzeug auf Herz und Nieren zu testen", sagt der Kirchleuser.

Platz 13 im ADAC GT Masters

Im ADAC GT Masters teilte sich Christopher Haase in dieser Saison das Cockpit eines Audi R8 LMS des Berliner Teams BWT Mücke mit dem 18-jährigen Youngster Ricardo Feller aus der Schweiz. Beide schlossen die Serie nach 14 Rennen mit 45 Punkten auf Rang 13 ab. Der Titel ging an die Porsche-Piloten Mathieu Jaminet (Frankreich) und Robert Renauer (Deutschland), die jeweils 137 Zähler sammelten. Beim Saisonfinale am Hockenheimring belegten Haase/Feller unter 27 Teams die Ränge 5 und 12. Im ersten Rennen kämpfte Haase lange spektakulär um Platz 3 mit, steckte aber dann zurück, weil sich seine beiden Konkurrenten mitten Meisterschaftskampf befanden. Und im zweiten starteten Haase/Freller nach einer Qualifikationslotterie nur von Rang 26, machten aber noch 14 Plätze gut.

"Mit Platz 12 haben wir gezeigt, dass wir Kämpfer sind und niemals aufgeben", sagte Haase. In der Teamwertung des ADAC GT Masters belegte der Mücke-Rennstall Rang 5 von 21.

Mit Markus Winkelhock bestreitet Haase Ende Oktober noch das letzte Rennen der Intercontinental GT Challenge in Laguna Seca in den USA. In dieser Serie liegen beide aktuell auf Rang 3.

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