Bayreuth
Eishockey

Bayreuth Tigers bleiben in der DEL 2

Die Bayreuth Tigers haben auch das vierte Play-down-Duell mit Deggendorf in der Verlängerung gewonnen und bleiben in der DEL 2.
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John Lorraine bescherte den Bayreuth Tigers am Sonntagabend  mit seinem Treffer zum 5:4 in Deggendorf den Klassenerhalt in der DEL 2.Foto: Peter Mularczyk
John Lorraine bescherte den Bayreuth Tigers am Sonntagabend mit seinem Treffer zum 5:4 in Deggendorf den Klassenerhalt in der DEL 2.Foto: Peter Mularczyk

Die Bayreuth Tigers spielen auch in der nächsten Saison in der 2. Eishockey-Bundesliga (DEL 2). Die Wagnerstädter feierten gestern auch im vierten Duell der 1. Play-down-Runde gegen den Deggendorfer SC einen Sieg in der Verlängerung und dürfen nun in die Sommerpause. Wie schon am Freitag in Bayreuth hieß es auch gestern 5:4 für die Tigers. Deggendorfer SC - Bayreuth 4:5 (1:2, 1:1, 2:1, 0:1) n. Verl. Tore: 0:1 Heider 4-5 (5.), 0:2 Kolozvary 4-5 (9.), 1:2 Röthke (10.), 2:2 Leinweber (34.), 2:3 Järvelainen (35.), 3:3 Gläßl (50.), 4:3 Leinweber 5-4 (56.), 4:4 Järvelainen (59.), 4:5 Lorraine (67.). - Strafminuten: 18/24. - Zuschauer: 2246.

Bayreuth Tigers - Deggendorfer SC 5:4 (1:2, 0:0, 3:2) n.V. Die Bayreuther gingen vor allem in der Offensive stark dezimiert - ohne Bartosch, Busch und Richter - ins Spiel Deggendorf begann offensiv und aggressiv. Doch mit einer technisch anspruchsvollen Volley-Abnahme brachte Heatley Bayreuth in Führung. Deggendorf glich mit einem Hammer von Glässl bei 5:3-Überzahl aus. Mit dem Rückhandtreffer von Leinweber kurz vor der ersten Pause hatten die Niederbayern das Spiel sogar komplett gedreht.

Die Bayreuther taten sich nun schwer. Die wenigen Chancen - die beste hatte Gläser mit einem Break (22.) - machte der gute Bacashihua im Gästetor zunichte. Auch ein 95 Sekunden langes doppeltes Überzahlspiel brachte keinen zählbaren Erfolg.

Als nach 44 Minuten Leinweber auch noch auf 1:3 stellte, wurden die Sorgenfalten unter den Bayreuther Fans auf den wieder gut gefüllten Tribünen größer.

Junior Kevin Kunz veredelte ein energisches Nachsetzten von Gläser und Kolozvary zum Anschlusstreffer. Als der gleiche Spieler kurze Zeit später im Powerplay auch noch den Ausgleich markierte, stand der Tigerkäfig Kopf.

Dies steigerte sich noch, als nur 27 Sekunden später Kronawitters Nachschuss zum 4:3 die Linie überquerte. Doch Deggendorf schlug zurück. Der Videobeweis zeigte, dass Tigers-Routinier Potac den Puck ins eigene Tor abgefälscht hatte. So musste zum dritten Mal in Folge die Verlängerung die Entscheidung bringen.

Die Wagnerstädter gingen diesen erneuten "Nachschlag" aktiver an. Dieser Mut wurde nach knapp sechs weiteren Minuten belohnt. Der Spieler des Tages, Kevin Kunz, umkurvte das Tor, versuchte einen Bauertrick, den Bacashihua mit Hechtsprung und langem Schläger gerade noch vereiteln konnte. Doch gegen den Nachschuss von Kolozvary war auch der hoch NHL- und DEL-dekorierte Amerikaner im Tor des DSC machtlos. Tore: 1:0 (8.) Heatley; 1:1 (13.) 5-3 Gläßl; 1:2 (20.) Leinweber; 1:3 (44.) Leinweber; 2:3 (48.) Kunz; 3:3 (50.) 5-4 Kunz; 4:3 (50.) Kronawitter; 4:4 (56.) Gläßl; 5:4 (66.) Kolozvary. - Zuschauer: 2352. - Strafminuten: 12/10.

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