Bayreuth
Fußball-Bayernliga

Trainerdiskussion in Bayreuth nimmt Fahrt auf

Heiko Grögers Tage als SpVgg-Coach scheinen gezählt. Er hat keinen A-Schein und dürfte in der Regionalliga nicht trainieren.
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Heiko Grögers Tage als Bayreuther Coach scheinen gezählt. Er hat keinen A-Schein und dürfte in der Regionalliga nicht trainieren. Foto: sportpress
Heiko Grögers Tage als Bayreuther Coach scheinen gezählt. Er hat keinen A-Schein und dürfte in der Regionalliga nicht trainieren. Foto: sportpress
Zu ungewohnter Stunde, am Freitag um 19 Uhr, muss die SpVgg Oberfranken Bayreuth, aktueller Tabellenführer der Fußball-Bayernliga Nord antreten: Im Weismainer Waldstadion empfängt die Altstadt den Abstiegskandidaten FSV Erlangen-Bruck.

Im Vorfeld der Partie - alles andere als ein Bayreuther Sieg wäre eine Riesenüberraschung - nimmt die Trainerdiskussion in Bayreuth wieder Fahrt auf. Im Zentrum: SpVgg-Coach Heiko Gröger, der sich wohl mit der Bayernliga-Meisterschaft aus Bayreuth verabschieden wird. Da Gröger keinen A-Schein hat dürfte er in der Regionalliga nur unter strengen Auflagen trainieren. Unter anderem müsste er sich für den A-Schein-Lehrgang anmelden, was beruflich und privat erheb liche zeitliche Belastungen mit sich bringen würde und neben dem semiprofessionellen Coaching einer Regionalligamannschaft kaum zu bewerkstelligen sein dürfte.

"Mit mir hat noch keiner gesprochen", erklärt Gröger offiziell - und damit meint er nicht nur den Altstadt-Vorstand, sondern auch die Verantwortlichen des Landesliga-Spitzenreiters TSV Neudrossenfeld oder des Landesligisten Saas Bayreuth (Trainer: Armin Eck), wo er hartnäckig als Trainer für die nächste Saison gehandelt wird.
Freilich wird auch schon über die vermeintlichen Nachfolger Grögers gesprochen. Dabei soll es zwei heiße Kandidaten geben. Einmal der ehemalige Bamberger Coach Christoph Starke, aus dessen Dunstkreis freilich verlautet, dass es aus der Zusammenarbeit nichts wird. Und zweitens der in Aubstadt bei der Bayreuther 0:2-Niederlage als Zuschauer anwesende Dieter Kurth, Nachfolger von Starke in Bamberg und vormals auch Frohnlacher Coach.

"Kein Kommentar", heißt es dazu aus Altstädter Führungskreisen. Der Fokus sei allein auf dem sportlichen Sektor gerichtet.

Und da will man gegen Erlangen wieder die Erfolgskurve kriegen. Ins Team zurück kehren der zuletzt rotgesperrte Stefan Kolb und nach überstandender Verletzung Matthias Heckenberger. Auch da muss man kein Prophet sein: Die beiden werden von Beginn an spielen.

Für die Wagnerstädter geht es vor allem darum, die Scharte der Vorwoche auszumerzen. Beim Hauptverfolger TSV Aubstadt konnten die Gröger-Schützlinge von Glück reden, nicht höher als 0:2 verloren zu haben.

SpVgg Bayreuth am Freitag um 19 Uhr in Weismain gegen FSV Erlangen-Bruck: Sponsel (Freiberger) - Horter, Zitzmann, Ascherl, Eckert, Heckenberger, Root, Kayser, Nicolaus, Ulbricht, Kolb, Gashi, Zivkovic, Schmidt, Rinchiuso, Pötzinger, Hofmann, Brlenic.




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