Der 13-jährige Felix Günther aus Stadtsteinach startete beim Duathlon "Power Kids" im sächsischen Falkenstein. Der Schüler war flott unterwegs und holte für den ATS Kulmbach einen sicheren Sieg. 42 Sekunden Vorsprung hatte er auf den Zweitplatzierten.

In der Altersgruppe der A-Schüler mussten die Burschen zunächst 800Meter laufen, dann fünf Kilometer mit dem Rad fahren und abschließend nochmals 400 Meter laufen. Die Witterung im Vogtland war sehr kalt, aber es blieb zumindest trocken.

Nach dem Start setzten sich zwei sächsische Jungs etwas ab, Felix (2:46 Minuten) kam als Dritter in die Wechselzone mit lediglich vier beziehungsweise sechs Sekunden Rückstand auf Max Seifert und Robin Schmidt. Auf seiner Rennmaschine ging er die Strecke motiviert an und setzte sich schnell an die Spitze des Feldes.
Mit 12:52 Minuten fuhr er die absolut schnellste Zeit aller A-Schüler und verschaffte sich somit einen Vorsprung von über 40 Sekunden auf seine Verfolger. Auf der zweiten Laufstrecke (1:25 Minuten) hielt er seine Konkurrenten immer auf Distanz und siegte in der Zeit von 17:01 Minuten vor Max Seifert (SV Schöneck) und Robin Schmidt (SV Grünbach).

Felix trainiert beim ATS Kulmbach in der Schwimmabteilung und bei den Radrennfahrern. Er wird in einem Sport förderprogramm des Fitness studios "fit`n fun" unterstützt, wo er ein Jahr kostenlos trainieren kann. "Hier scheint ein vielversprechendes Talent für die ATS-Triathleten heranzureifen", so Ulrich Deichsel, Abteilungsleiter der ATS-Schwimmer.


Vier Grad und Schneeregen

Die für den Sonntag vorgesehene deutsche Meisterschaft im Duathlon in Falkenstein musste abgesagt werden. Die Höchsttemperaturen lagen bei vier Grad, und es herrschte starker Wind mit Schneeregen. Außerdem lag auf der Radstrecke in den höheren Regionen Schneematsch, so dass an einen Duathlon-Wettkampf nicht zu denken war.

Die Veranstaltung mit vielen internationalen Spitzenleuten wurde als reine Laufveranstaltung durchgeführt. Athleten wie die Kulmbacherin Sieglinde Weber, die wegen der deutschen Meisterschaft angereist waren, traten enttäuscht den Heimweg an.

Die mehrfach deutsche Duathlon-Meisterin Ulrike Schwalbe aus Kulmbach hätte in Falkenstein allerdings sowieso nicht antreten können. Sie war erkrankt.