"Herzlichen Glückwunsch an Braunschweig. Sie haben fast das gesamte Spiel dominiert und somit absolut verdient gewonnen", brachte es BBC-Cheftrainer Marco van den Berg auf den Punkt. Vom Start weg präsentierten sich die Gäste vor rund 3200 Zuschauern hellwach und ließen nur wenig Zweifel an ihrem Ziel, die Punkte mit nach Niedersachsen zu nehmen.
Herausragend war insbesondere US-Power Forward Rich Melzer (22 Punkte), der sein Können mehrfach aufblitzen ließ, die Bayreuther Defensive narrte und bis zum Seitenwechsel bereits 18 Zähler angesammelt hatte. Dennoch konnten die BBC-Korbjäger bis Mitte des dritten Viertels in Schlagdistanz bleiben (36:42, 24.), bevor die Phantoms ihren Vorsprung bis zur letzten Viertelpause auf 59:45 (30.) ausbauten.
Die Partie schien entschieden, doch der BBC Bayreuth bäumte sich im Schlussabschnitt noch einmal auf und verkürzte bis auf 64:59 (36.). Mehr allerdings nicht, weil sich auf Bayreuther Seite just in diesem Moment Danny Gibson und Brandon Hunter vermeidbare Ballverluste leisteten und bei Braunschweig der starke Michael Umeh nun "das Heft in die Hand nahm". Zwei Dreier in Folge versenkte der nigerianische Nationalspieler, der 15 seiner insgesamt 19 Punkte nach der Pause erzielte, zum vorentscheidenden 70:59 (37.) für Braunschweig.
"Uns hat einfach die Schärfe gefehlt, um solche Spiele zu gewinnen", fasste van den Berg zusammen. Bester Werfer beim BBC Bayreuth war Ekene Ibekwe mit 14 Punkten. Am Sonntag gastieren die Wagnerstädter beim Tabellenvorletzten EnBW Ludwigsburg.


BBC Bayreuth - New Yorker Phantoms Braunschweig
64:72 (17:19;14:18;14:22;19:13)
BBC Bayreuth: Spöler (7/1), Smith (5), Gibson (9/1), Shtein (2), Schmitz (5/1), Hunter (11), Ibekwe (14), Veideman (7/1), Jeanty (4).
Braunschweig: Umeh (19/2), Kulawick (6/2), Visser (5), Jorovic (13/3), Schneiders, Greer, Schröder, Theis, McElroy (7/1), Melzer (22).