Neudrossenfeld
Fussball-Landesliga Nordost

Neudrossenfeld plagen Personalsorgen

Der Fußball-Landesligist TSV Neudrossenfeld ist am Freitag um 18.30 Uhr Gastgeber für den FC Vorwärts Röslau,
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Der Neudrossenfelder Routinier Florian Ascherl (l., hier im Duell mit dem Forchheimer Adem Selmani) wird gegen Röslau aus beruflichen Gründen nicht mit von der Partie sein.  Foto: Peter Mularczyk
Der Neudrossenfelder Routinier Florian Ascherl (l., hier im Duell mit dem Forchheimer Adem Selmani) wird gegen Röslau aus beruflichen Gründen nicht mit von der Partie sein. Foto: Peter Mularczyk
Röslau befindet sich momentan auf einem Relegationsplatz. Für den FC ist es das erste Punktspiel nach der Winterpause. Die "Grün-Weißen" zeigten am vergangenen Samstag in der Nachholpartie beim TSV Kornburg zwei grundverschiedene Gesichter, denn nach einer 2:0-Pausenführung verloren die Schützlinge von TSV-Coach Werner Thomas noch mit 2:3 und standen mit leeren Händen da: "Wir haben in der ersten Halbzeit hervorragend gespielt, den Gegner frühzeitig im Spielaufbau gestört und kamen über unser gut angelegtes Spiel auch zu den Toren. Wir lagen zur Pause absolut verdient mit 2:0 vorne. Es hat alles für uns gesprochen, zumal unser Tobias auch noch einen Elfmeter gehalten hat."
Nach der Pause zeigte Neudrossenfeld dann aber ein völlig anderes Gesicht. Thomas: "Wir hatten zur Pause noch vorgegeben, dass wir unser Spiel weiter so durchziehen wie bisher, aber das ist uns dann nicht mehr gelungen." Der Grund: Kornburg stand jetzt höher, und die Drossenfelder schafften es nicht mehr, den Gegner wie vor der Pause frühzeitig anzulaufen. Was Thomas in dieser Phase bemängelte: "Vielleicht hat uns da auch ein wenig der Mut gefehlt, ein höheres Risiko zu gehen. Wir konnten die Vorgaben einfach nicht mehr umsetzen."
Dennoch hielt TSV-Keeper Tobias Grüner seine Mannschaft weiterhin mit einer Reihe von tollen Paraden im Spiel, doch nach einem Elfmeter, der das Anschlusstor für Kornburg bedeutete, führten noch zwei Standardsituationen zum Ausgleich und auch noch zum 3:2-Siegtreffer. Beide Treffer waren nach Ansicht von Thomas vermeidbar: "Wir hätten das Spiel nicht hergeben dürfen."
Heute Abend wartet eine vermeintlich leichtere Aufgabe auf den TSV, doch der Trainer: "Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden und es ist kein Selbstläufer. Röslau wird sicherlich alles daran setzen, im ersten Spiel nach der Winterpause positiv zu starten. Meine Mannschaft muss dagegen alles versuchen, zwei erste Halbzeiten wie zuletzt in Kornburg auf den Platz zu bringen. Das müssen wir umsetzen - und dann werden wir sehen, was raus kommt. Wir müssen uns so schnell wie möglich von der hinteren Tabellenregion absetzen." Noch trennen den TSV Neudrossenfeld zehn Punkte vom ersten Relegationsplatz, doch die sind kein Ruhekissen.


Acht Spieler fehlen

Den TSV Neudrossenfeld und seinen Trainer plagen Personalsorgen. Nicht weniger als acht Spieler fehlen gegen den FC Vorwärts Röslau wegen Verletzung, einer Rotsperre oder sind privat verhindert. Kein Wunder, dass Thomas genervt klingt, wenn er auf den Umstand hinweisen muss. König fehlt wegen seiner Roten Karte, die er sich in Kornburg eingehandelt hat, Kolb, Buskies und Piga sind verletzt, Ascherl ist beruflich verhindert und Daschner, Grüner und Sahr sind privat verhindert.
TSV Neudrossenfeld (Aufgebot), heute, Freitag, um 18.30 Uhr gegen FC Vorwärts Röslau: Kapitz, Schoberth - Brand, Bargenda, Ehlert, Engelhardt, Engelbrecht, Gareis, Hilla, D. Hacker, M. Hacker, Hoffmann, Lattermann, Pötzinger, Taubenreuther. - Es fehlen: Buskies, Kolb, Piga (verletzt), Sahr, Grüner, Daschner (alle privat verhindert), Ascherl (beruflich verhindert), König (Rotsperre). Treffpunkt: 17 Uhr TSV-Sportheim Neudrossenfeld.
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