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Mainleus
Walter-Richter-Lauf

Kulmbacherin Lindner bei bei Walter-Richter-Lauf ganz vorn

Die Sportlerin des ASV Kulmbach verteidigte beim Walter-Richter-Gedächtnislauf ihren Titel aus dem Vorjahr. Auch bei den Herren mischten zwei Kulmbacher an der Spitze mit.
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Die 7,5 Kilometer lange Strecke verlief ausschließlich über Forstwege.  Fotos: Michael Kraus
Die 7,5 Kilometer lange Strecke verlief ausschließlich über Forstwege. Fotos: Michael Kraus
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Ein Stelldichein gaben sich zahlreiche Athleten bei der 30. Jubiläumsveranstaltung des Walter-Richter-Gedächtnislaufes. Über 140 Teilnehmer, so viele wie schon lange nicht mehr, nahmen die ehemalige Trainingsstrecke des beliebten Mainleuser Sportkameraden Walter Richter unter die Füße. Auf der 7,5-Kilometer-Strecke, die ausschließlich über Forstwege verläuft, sind einige knackige Anstiege zu bewältigen. Den kräftezehrendsten Abschnitt hatten die Ausdauersportler bei Kilometerpunkt 5,5 vor sich. Wer bis hierher sein Pulver verschossen hatte, musste den letzten steilen Anstieg über 500 Meter bis Kilometerpunkt 6 gehend zurücklegen.

Finsel zum vierten Mal Erster

Bürgermeister Dieter Adam schickte im Mainecker Forst bei sommerlichen Temperaturen den Läuferpulk auf den Parcours. Vom Start weg setzten sich der dreimalige Sieger Alexander Finsel (TV Coburg) und Felix Mayerhöfer (DJK Daßwang) an die Spitze und gaben ihre Position bis zum Ziel nicht mehr auf. Hand in Hand liefen beide Athleten auf die Ziellinie zu. Doch in der Einlaufgasse, wo nur ein Läufer Platz hat, ließ Felix Mayerhöfer in sportlicher Fairness Alexander Finsel (27:20 Minuten) den Vortritt - der vierte Gesamtsieg des 39-jährigen Schwürbitzers. Als beste Kulmbacher folgten auf dem dritten Platz Philipp Neumeister (28:52) und auf dem vierten Platz Carsten Friedmann (29:02, beide ASV Kulmbach). In der Wertung des Schnellsten aus der Großgemeinde Mainleus lief Thomas Lauterbach nach 31:22 Minuten ins Ziel.

Kulmbacherin erobert Spitze

In der Damenkonkurrenz wurde Nadja Lindner (ASV Kulmbach) ihrer Favoritenrolle gerecht und wiederholte ihren Vorjahreserfolg in 33:37 Minuten. Sie war zudem schnellste Mainleuserin. Liane Thiem (AF-Personal-Training) folgte als Zweite (34:55). Eine gute Leistung zeigte auch Cordula Lauterbach (SGB Stadtsteinach, 35:42) die als Gesamtdritte ins Ziel kam.

Großen Applaus gab es für den Fassoldshofer Dietmar Laude (SG Roth-Main, 42:53), der bisher bei allen Veranstaltungen dabei war. "Ich finde es prima, dass der Lauf auf Initiative von Fritz Blumensaat und Walters Bruder Kurt ins Leben gerufen worden ist. Es wäre sehr schade gewesen, wenn der Lauf, früher vom TSC Mainleus ausgerichtet, nicht mehr stattgefunden hätte", sagte der 65-jährige Laude.

Ältester war Jahrgang 1934

Als ältester Teilnehmer (Jahrgang 1934) überquerte Alfred Zach (TS Lichtenfels, 54:18) den Zielstrich. Für die jüngsten Teilnehmer, Caspar Schweens (Jahrgang 2002) und Inka Schäfer (Jahrgang 2001), beide vom ASV Triathlon Kulmbach, wurden ebenso gute Laufzeiten gestoppt: Schweens 48:43 Minuten und Schäfer 39:39 Minuten.

Kein Unbekannter in der Ausdauerszene ist der fast 80-jährige Anton Wartha (SGB Stadtsteinach), der die Strecke als Nordic-Walker in 55:01 Minuten meisterte und in Erinnerungen schwelgte: "Ich erinnere mich noch sehr gut an Walter Richter, mit dem ich zusammen schon den König-Ludwig-Lauf über 90 Kilometer mit den Langlaufskiern bewältigt habe." Den Wanderpokal für den teilnehmerstärksten Verein bekam heuer die SGB Stadtsteinach (18). Die Organisatoren Thomas Suppe und Ralf Bornschlegel bedankten sich bei der Siegerehrung bei allen Helfern und Sponsoren.



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