Kulmbach
Nachruf

Kulmbacher Fußballer trauern um Erich Pult

Der sympathische Sportsmann starb mit 69 Jahren. Sein Name ist verbunden mit den großen Erfolgen der ATS-Fußballer in den siebziger Jahren.
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Erich Pult (stehend, Zweiter von rechts) starb am Freitag nach langer schwerer Krankheit. 1974 feierte er mit dem ATS Kulmbach den Aufstieg in die Fußball-Bayernliga. Hinten, von links: Trainer Werner Müller, Jürgen Schott, Horst Kunert, Peter Wuthe, Harry Förster, H. Seyffert, Erich Pult und Hilmar Gick; vorne, von links: Karl-Heinz Hocke, Karl-Heinz Wohland, Bernhard Teufel, Walter Dimler, Heinz Ziegenthaler, Helmut Wagner (†), Bruno Natterer und Georg Hübner. Fotos: Archiv
Erich Pult (stehend, Zweiter von rechts) starb am Freitag nach langer schwerer Krankheit. 1974 feierte er mit dem ATS Kulmbach den Aufstieg in die Fußball-Bayernliga. Hinten, von links: Trainer Werner Müller, Jürgen Schott, Horst Kunert, Peter Wuthe, Harry Förster, H. Seyffert, Erich Pult und Hilmar Gick; vorne, von links: Karl-Heinz Hocke, Karl-Heinz Wohland, Bernhard Teufel, Walter Dimler, Heinz Ziegenthaler, Helmut Wagner (†), Bruno Natterer und Georg Hübner. Fotos: Archiv
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Trauer und Bestürzung bei den Fußballern im Kreis Kulmbach und darüber hinaus: Am Freitag starb Erich Pult nach langer schwerer Krankheit. Er wurde 69 Jahre alt. Sein Name ist verbunden mit den großen Erfolgen der ATS-Fußballer in den siebziger Jahren.

Der aus Schweinfurt stammende Fußballer erlebte seine beste Zeit in den sechziger und siebziger Jahren. Unter anderem trug er zwei Spielzeiten das Trikot von Bayern Hof in der Regionalliga Süd - seinerzeit die 2. Liga - und spielte gegen so renommierte Vereine wie 1. FC Nürnberg, 1860 München oder Karlsruher SC. Beim ATS Kulmbach profilierte er sich als torgefährlicher, dynamischer Außenstürmer auf der rechten Seite. Der sympathische Sportler schaffte - zusammen mit Harry Förster, Peter Wuthe, Karl-Heinz Wohland, Bernhard Teufel und Helmut Wagner (†), um nur einige zu nennen - 1974 den Aufstieg in die Bayernliga - damals die 3. Liga.

Zum Ende seiner Karriere war er noch Spielertrainer und Trainer bei einer Reihe von Vereinen: unter anderem in Mainleus, Weismain, Thurnau, Katschenreuth und Schwarzach. "Er war ein guter Trainer und ein wunderbarer Mensch", erinnert sich Horst Zahr, langjähriger Vorsitzender des VfR Katschenreuth, an Erich Pult.

Neben den Fußballern trauern auch die Mitarbeiter der Firma VW Dippold. Bei dem Kulmbacher Autohaus war Erich Pult viele Jahre als Verkaufsberater tätig.


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