Kulmbach
Faustball-Bundesliga Süd

Kulmbacher Damen haben nichts zu melden

Am ersten Spieltag geht der ATS leer aus - gegen Karlsdorf und Vaihingen/Enz kasssiert das Team von Silke Eber zwei Niederlagen.
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Elena Ziegler bot eine starke Abwehrleistung.  Foto: Monika Limmer
Elena Ziegler bot eine starke Abwehrleistung. Foto: Monika Limmer
Wieder einmal startete die Faustballerinnen des ATS Kulmbach schlecht in eine Bundesligasaison. Genauso wie in der Feldsaison musste der ATS am Auftaktspieltag in der Karlsdorfer Halle zwei bittere Niederlagen hinnehmen. Mit jeweils 1:3 Sätzen zogen die Obberfranken sowohl gegen Karlsdorf als auch gegen den TV Vaihingen/Enz den Kürzeren. Damit ziert Kulmbach gemeinsam mit Eibach und Niedernhall das Tabellenende der 1. Bundesliga Süd. Am nächsten Wochenende trifft der ATS genau auf diese beiden Mannschaften beim 2. Spieltag in Nürnberg-Eibach.

Auch Olga Blehm fällt aus

Wieder einmal konnte der ATS nicht in Bestbesetzung antreten. So fielen neben Kristin Scholze (Grippe) auch Angreiferin Olga Blehm aus. Die 25-Jährige verletzte sich zwei Tage vor dem Spieltag erneut am Sprunggelenk.
"Natürlich hatten wir uns mehr vorgenommen, aber die kurzfristigen Ausfälle konnten wir nicht so einfach kompensieren", sagte Trainerin Silke Eber. "Wir müssen weiter hart arbeiten und an die gute Vorbereitungsphase anknüpfen, dann werden wir auch im Laufe der Saison belohnt werden."

Verunsichert ging Kulmbach in die erste Begegnung gegen den amtierenden deutschen Vizemeister im Feld, TV Vaihingen/Enz. Viele Abstimmungsprobleme prägten das ATS-Spiel. Leichte Fehler in allen Mannschaftssteilen brachten Vaihingen zum relativ einfachen 11:7-Satzerfolg. Auch im zweiten Durchgang fand der ATS nicht zu seinem Spiel. Drucklose Angriffe und immer wieder Schwächen bei kurz gespielten Bällen der Ex-Nationalspielerin Marie Therese Warnick ermöglichten Vaihingen einen relativ einfachen 11:5. Im dritten Durchgang wurde Kulmbach, auch Angreiferin Silvia Jakobi kam immer besser zurecht. Die sehr guten Vorlagen von Zuspielerin Jasmin Fischer münzte Jakobi in Punkte um. Satz 3 wurde in der Verlängerung mit 13:11 gewonnen. Auch im vierten Durchgang war die Partie ausgeglichen. Lediglich die schwächere Angabe verhinderte ein Erfolgserlebnis des ATS. Das Vaihinger Team setzte sich verdient mit 11:7 durch.

Die zweite Partie gegen Karlsdorf war von der ersten Minute an hart umkämpft. Beide Teams schenkten sich nichts, es entwickelten sich lange Ballwechsel, die auch der ATS immer wieder für sich entscheiden konnte. Leider unterliefen den Kulmbacherinnnen zum Satzende hin einige leichte Fehler, Karlsdorf nutzte dies konsequent und gewann mit 12:10 den ersten Satz.

Auch im zweiten Abschnitt wogte die Begegnung hin und her. Am Ende fehlte dem ATS-Team die Durchschlagskraft, auch Satz2 ging in der Verlängerung mit 12:10 an die Gastgeber. Eine starke Defensivleistung von Nina Vonbrunn und Elena Ziegler brachten Kulmbach aber wieder zurück in die Partie. Ziegler und Vonbrunn konnten beinahe jeden Ball entschärfen. Satz 3 sicherte sich verdient mit 11:8 der ATS. Zu Beginn des vierten Durchgangs verlief die Partie ausgeglichen. Zweitangreiferin Petra Eigner gelangen nun einige sehenswerte Punkte. Dann zog Karlsdorf aber auf und davon. Kulmbach hatte nichts entgegenzusetzen und verlor Satz klar mit 4:11.

ATS Kulmbach: Silvia Jakobi, Petra Eigner, Jasmin Fischer, Nina Vonbrunn, Elena Ziegler.
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