Kirchleus
Motorsport

Keine Punkte für Haase in Zolder

Nach einem Unfall beim Start war das Rennen in Belgien für Haase und sein Team gelaufen.
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Christopher Haase war nach dem Abschneiden in Zolder enttäuscht, blickt aber optimistisch auf die kommenden Rennen. Foto: Vision Sport Agency
Christopher Haase war nach dem Abschneiden in Zolder enttäuscht, blickt aber optimistisch auf die kommenden Rennen. Foto: Vision Sport Agency
Nach dem unglücklichen Ausscheiden beim Saison-Highlight auf dem Nürburgring kam der Kirchleuser Profi-Rennfahrer Christopher Haase optimistisch nach Zolder.
Auf der belgischen Strecke ging er für Sainteloc-Racing in der Blancpain-Sprint-Series an den Start - und da er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Romain Monti dort bereits gute Resultate erzielen konnte, hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen.


Haase mit Problemen

Doch von Beginn an lief nicht alles reibungslos, wie Haase schildert: "Audi war an sich super aufgestellt, die Konkurrenz war ausgeglichen - wir hatten also gute Voraussetzungen, konnten das aber weder in den Trainings noch im Qualifying umsetzen und so die mögliche Performance leider nicht abrufen. Was möglich gewesen wäre, hat unser Audi-Kollege Robin Frijns mit der Pole-Position eindrucksvoll bewiesen."
Im Zeittraining reichte es im Feld von 33 Fahrzeugen nur zum 16. Startplatz - womit Haase beim Start zum Qualifying-Race mittendrin war. "Wenn du mitten im Feld stehst, ist das die denkbar ungünstigste Ausgangslage. Auf der engen Start- und Zielgeraden von Zolder kam es dann so, wie es kommen musste. Vorne berührten sich zwei Autos, eine Kettenreaktion war die Folge, und es gab einen Startunfall. Ich musste hart bremsen und ausweichen, habe dabei allerdings die Boxenmauer berührt und die Hinterradaufhängung verbogen. In der Folge musste ich an die Box, um den Schaden beheben zu lassen, was natürlich unser Rennen ruiniert hat", sagt Haase enttäuscht.
Nach der Reparatur fuhr man das Rennen trotz mehrerer Runden Rückstand zu Ende und konnte, nachdem das Team Sainteloc zahlreiche Veränderungen vorgenommen hatte, dank der schnellsten Rennrunde beweisen, dass zumindest der Speed ins Auto zurückgekehrt war. Dementsprechend schnell war das Duo Haase/Monti dann auch im Hauptrennen: Aufholjagd von Platz 30 bis auf Rang 14 und erneut die schnellste Rennrunde. "Unser Audi R8 LMS lief perfekt, Romain fuhr einen sensationellen Stint und wir konnten zeigen, dass es das gesamte Team drauf hat", sagt Haase: "Nun wissen wir, was möglich ist. Jetzt muss unser Ziel sein, diese tolle Performance endlich wieder in konstant gute Resultate umzusetzen."
Das nächste Rennen für Christopher Haase folgt schon dieses Wochenende - am Red-Bull-Ring will er im Team von "Montaplast by Land Motorsport" mit seinem Teamkollegen Jeffrey Schmidt die Pechsträhne hinter sich lassen und im ADAC-GT-Masters möglichst viele Punkte holen. mw
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