Kulmbach
Tischtennis

Juliane Dressel vom ATS Kulmbach ist Bayerische Meisterin

Oberfrankens Tischtennis-Senioren holten bei der Bayerischen Meisterschaft 19 Medaillen. Juliane Dressel vom ATS gewann Gold und Silber.
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Julian Dressel vom ATS Kulmbach ist Bayerische Meisterin der Seniorinnen der Altersklasse 60.  Foto: Hans Franz
Julian Dressel vom ATS Kulmbach ist Bayerische Meisterin der Seniorinnen der Altersklasse 60. Foto: Hans Franz
Sechs Bayerische Seniorenmeister im Tischtennis kommen aus Obefranken. Zu Titelwürden im Einzel kam in der Altersklasse (AK) 60 Juliane Dressel (ATS Kulmbach) und in der AK 75 Roland Fettke (TV Rehau). Im Doppel der AK 60 waren Rolf Eberhard und Reiner Kürscher (beide TTC Tiefenlauter) sowie Petra Rubin (TTC Neunkirchen am Brand) mit ihrer Partnerin aus Neubiberg siegreich. Ebenfalls Gold gab es für Petra Rubin im Mixed mit Reiner Kürschner und für Roland Fettke (mit Gisela Fiedler, TSV Katzwang). Da sie ein drittes Mal auf dem Podest stand (3. Platz im Einzel) war sie zugleich die erfolgreichste Starterin aus Oberfranken.

Ein zweites Mal stand noch Juliane Dressel als Zweite im Doppel auf dem Treppchen. Nachdem sie im vergangenen Jahr in der AK 50 noch über die Gruppenphase nicht hinausgekommen war, ließ sie nun bei ihrem ersten Mitwirken in der AK 60 nichts anbrennen. Zwar wurde Dressel Gruppen-Erste, doch hatte sie hier mit Angela Hoffmann (SV Tennlohe) eine harte Widersacherin, die sie aber im Entscheidungssatz in die Knie zwang.
Nicht so viel Mühe hatte die Kulmbacherin später im Halbfinale mit Regina Lehnert vom TSV Neubiberg (11:8, 11:8, 11:3).


Spannendes Endspiel

Im Endspiel traf Dressel erneut auf Hoffmann, da diese als Gruppen-Zweite ebenfalls die Endrunde erreicht hatte. Hier hatte Hoffmann im Halbfinale die weitere Oberfränkin und Vorjahres-Zweite Petra Rubin (TTC Neunkirchen am Brand) auf die Verliererstraße geschickt. Das Endspiel begann wenig vielversprechend für die Kulmbacherin, denn sie musste im ersten Satz deutlich mit 3:11 die Segel streichen. Doch Dressel verstand zu kontern und glich mit einem 11:5 aus. Dies beflügelte sie, sodass sie auch im dritten Durchgang die erste Geige spielte (11:7). Doch die Mittelfränkin meldete sich zurück und so entwickelte sich ein auf des Messers Schneide stehender vierter Satz. Letztlich behielt Dressel die Nerven und mit 14:12 in der Verlängerung die Oberhand. Über diesen großen tolzen Erfolg freute sich auch der oberfränkische Bezirks-Seniorenfachwart Günther Zech, der ebenfalls wie Dressel seine Heimat beim ATS hat.

Dressel und Hoffmann spielten im Doppel zusammen. Im Endspiel trafen beide auf das Paar Rubin/Lehnert. Da Dressel/Hoffmann mit 2:11 und 6:11 Federn lassen musste, deutete vieles auf ein vorzeitiges Aus hin. Doch beide verstanden es sich enorm zu steigern und glichen mit einem 11:7 und 11:9 zum 2:2 aus. Zum Endspielsieg reichte es dann aber dann doch nicht, denn der fünfte Satz ging mit 7:11 verloren.

Im Mixed bildete Dressel mit Werner Quaschigroch (TV Ebersdorf/C.) ein Duo. Zum Auftakt erhielten beide ein Freilos. In der zweiten Runde scheiterten sie an eine Fürther-Vertretung (4:11, 13:15, 12:14).
In der AK 65 schafften Michael Zrenner und Werner Türk (beide TTC Rugendorf) als jeweiliger Gruppen-Zweiter die Endrunde. Beide drangen zwar bis ins Viertelfinale vor, doch kam hier für Türk das Aus gegen den späteren Gewinner und für Zrenner gegen den Drittplatzierten. H.F.
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