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Bayreuth
Eishockey

Gleich zwei Topspiele für die Tigers Bayreuth

Mit guten Leistungen gegen den Ersten und den Zweiten könnten die Bayreuther ihren Platz im Spitzentrio der Oberliga festigen.
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Bayreuths Marcel Juhasz im Duell mit Ralf Herbst (EHC Weiden).  Foto: Peter Mularczyk
Bayreuths Marcel Juhasz im Duell mit Ralf Herbst (EHC Weiden). Foto: Peter Mularczyk
Die Hauptrunde der Eishockey-Oberliga ist bald zu Ende und der Kampf um die besten Plätze ist in vollem Gange. Mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Regensburg am heutigen Freitag, 20 Uhr, und der langen Reise zum Klassenprimus Freiburg (Sonntag, 18 Uhr) stehen diesmal gleich zwei Topspiele auf dem Programm der Tigers aus Bayreuth.

Grandiose Topreihe

Wochenlang dominierte die Topreihe der Regensburger mit Louke Oakley, David Stieler und Vitali Stähle die ganze Liga. Doch seit geraumer Zeit sucht Doug Irwin auf der Trainerbank nach Lösungen für etwas mehr Verteilung der Torgefahr im Angriff zwischen den Blöcken. Sogar die Trennung des Trios probierte er aus, um zumindest eine zweite "Scoringline" zu bilden.

Die Bilanz ist seitdem durchwachsen, und nun fehlt den Domstädtern auch noch der punktbeste Verteidiger der Südliga, Barry Noe, wegen Verletzung.
Aus den vergangenen fünf Partien holte das Team von 15 möglichen Zählern nur acht. Auswärts setzte es in Erding und Peiting sogar zwei herbe Niederlagen mit zusammen 5:13 Toren.

Mit 66 Punkten und einer Tordifferenz von 57 liegt Regensburg nur noch mit zwei Zählern vor den Tigers. Es geht im diesem Duell also ganz direkt um Tabellenplatz 2 - und dank ihrer Heimstärke können sich die Bayreuther berechtigte Hoffnungen machen. Sie sollten allerdings auf die "Specialteams" aufpassen, denn diese weisen eine hervorragende Powerplayquote und eine gute Unterzahlbilanz auf. Beim glänzenden 6:2-Sieg zeigten die Tigers aber schon, wie man die "Rot-Weißen" schlagen kann.

Angstgegner des Spitzenreiters

Am Sonntag geht es dann zum Tabellenführer. Die Wölfe aus Freiburg sind das einzige Team, das sich schon länger keine Blöße gibt. Vielleicht sind die Wagnerstädter aber sogar so etwas wie der Angstgegner des Teams von der Dreisam, denn beide hochklassigen Partien (2:1; 5:4) beendete der EHC als Sieger. 71 Punkte, der drittbeste Angriff und die stabilste Abwehr der Liga - das ist die aktuelle Bilanz des großen Meisterschaftsfavoriten.

Im Gegensatz zu Regensburg hat das Team von Coach Sulak einen breit aufgestellten Kader. Tobias Kunz, Nikolas Linsenmaier und die Billich-Brüder Steven und Chris, sowie Jakub Wiecki neben dem neuen Kontingentstürmer Petr Haluza prägen den ausgeglichenen Sturm der Breisgauer. Der neue Tscheche kam nach holprigem Start zuletzt richtig gut in Fahrt. Im Tor teilen sich Fabian Hönkhaus und Christopher Mathis die Einsätze.

Wenn es überhaupt Schwachpunkte gibt, dann vielleicht die Torgefahr von den Defensivspielern, aber das wäre nun wirklich jammern auf hohem Niveau. Mit momentan über 1700 Zuschauern bei den Heimspielen steigt in der altehrwürdigen Franz-Siegel-Halle das Publikumsinteresse immer weiter.

Beste Werbung und Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins betrieben die "Gelb-Schwarzen" am vergangenen Wochenende. Erst die Gala im kleinen Derby gegen Weiden (9:2) und dann der Sieg in Erding (5:4 n.P.) unter schwierigen Umständen und mit einer überragenden läuferischen Demonstration als Sahnehäubchen.
Bei den Tigers kehrt Verteidiger Kasten nach seiner Sperre wieder in die Mannschaft zurück. Und bis auf den verletzten Thielsch und den nach Weiden abgewanderten Dam hofft Tigerscoach Waßmiller darauf alle Mann an Bord zu haben.

Besonders gefährlich ist nun seit Wochen schon das Powerplay der Oberfranken. Die Scheibe läuft schnell und perfekt durch die eigenen Reihen. Dazu wurde auch die Arbeit im Slot für Abpraller und dafür, dem Torwart die Sicht zu nehmen, wieder verstärkt. Der Lohn sind viele Überzahltreffer, die man auch bei den beiden Topspielen sicher gut gebrauchen kann. Fünf Siege am Stück und herausragende 15 ungeschlagene Heimspiel sind die aktuellen Serien des EHC Bayreuth. bis

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