Kulmbach
Hallenfußball

Flaschenwurf: VfB Kulmbach zieht Konsequenzen

Offizielle Entschuldigung des Veranstalters: "Eine emotionale Entgleisung, keinesfalls eine Provokation gegenüber dem ATS", betont Sylvio Pachali.
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Wäre von der fliegenden Plastiktrinkflasche beinahe getroffen worden: ATS- Spieler Enis Gashi (rechts) - hier gegen Mario Ramming (VfB Kulmbach). Fotos: Monika Limmer
Wäre von der fliegenden Plastiktrinkflasche beinahe getroffen worden: ATS- Spieler Enis Gashi (rechts) - hier gegen Mario Ramming (VfB Kulmbach). Fotos: Monika Limmer
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Die 31. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft um den Rundschau-Cup ist schon wieder Geschichte. Neben dem tollen Turnier mit packendem Sport und einer großen Kulisse bleibt aber auch ein Aufreger im Gedächtnis: der Flaschenwurf im Endspiel (VfB - ATS 7:6 n. Siebenm.). Nach Böhmers Ausgleichstor fliegt aus dem Bereich der VfB-Ersatzbank eine gefüllte Plastiktrinkflasche aufs Spielfeld, fast hätte sie ATS-Stürmer Enis Gashi getroffen.

Eine Szene, die ATS-Spielertrainer Ingo Walther auch mit dem Abstand von einigen Tagen noch ärgert. "So etwas ist nicht zu tolerieren. Das haben die Zuschauer und die super organisierte Veranstaltung nicht verdient", sagt er.

Respekt für sportliche Einstellung

Die Verantwortlichen beim VfB Kulmbach sehen es genauso. "Man kann die Emotionen verstehen, aber solche Aktionen haben beim Fußball nichts verloren. Es tut mir leid, und ich möchte mich im Namen des Veranstalters entschuldigen", betont stellvertretender Vorsitzender Sylvio Pachali. "Ich bin gleich nach dem Endspiel zum ATS hin und habe Ingo Walther zum super Turnier gratuliert, das seine Mannschaft gespielt hat. Respekt auch für die sportliche Einstellung, dass der ATS das Finale zu Ende gespielt hat. Ich habe ihm versichert, dass es sich hier um eine emotionale Entgleisung gehandelt hat und keinesfalls um eine Provokation gegenüber dem ATS."

Die Organisatoren ziehen die Konsequenz, dass nächstes Jahr unten am Spielfeld dauerhaft zwei Ordner postiert werden. "Die werden keine Leute reinlassen, die dort nichts zu suchen haben, und sind bei irgendwelchen Vorfällen sofort präsent. So was hatten wir bisher noch nicht, und damit konnte auch keiner rechnen", so Pachali.



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