Oberkotzau
Fußball-Landesliga Nordost

Drei Blitztore von Neudrossenfelds Diwersi

Der TSV zeigt in Oberkotzau eine Galavorstellung und holt sich mit 4:0 den Dreier.
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Der Neudrossenfelder Kapitän Lukas Engelmann (Mitte) und lässt Sebastian Wollochny von der SpVgg Oberkotzau nicht aus den Augen. Foto: Marcus Schädlich
Der Neudrossenfelder Kapitän Lukas Engelmann (Mitte) und lässt Sebastian Wollochny von der SpVgg Oberkotzau nicht aus den Augen. Foto: Marcus Schädlich
An diesem Tag sollte für die Hausherren rein gar nichts laufen. In der ersten Halbzeit kein zählbarer Angriff aufs Gästetor, kaum Kombinationsspiel und stets meilenweit weg vom Gegner. In Halbzeit zwei gleich zu Beginn die Chance aufs erste eigene Tor: Elfmeter von Mölter an die Latte (48.). Und ein spielerisch überzeugender Gegner, dessen gefährlichster Spieler Diwersi mit seinem lupenreinen Hattrick das Spiel nach 17 Minuten schon entschieden hatte.

Bereits in der 10. Minute nahm das Unglück seinen Lauf. In einem Kopfballgetümmel rund um den Fünfer springt Diwersi höher als alle Abwehrspieler und hebt den Ball über Torwart Bunke. Gleich der nächste Angriff - Diwersi erneut gegen den herauseilenden Bunke Sieger, als er vom linken Strafraumeck eingelocht.
Dann ein weiterer Blitzangriffe, die immer wieder über den guten Lattermann vorgetragen wurden: Den scharfen Querpass schiebt Diwersi erneut in den Oberkotzauer Kasten.

Trainer Atanasows Halbzeitansprache schien bei der SpVgg gewirkt zu haben. Vor allem der eingewechselte Eichner setzte vorn Akzente, und prompt gab's kurz nach Wiederanstoß den fälligen Elfmeterpfiff. Ein Neudrossenfelder hielt den Fuß drüber, als Eichner abzog. Statt des Elfmeterkönigs Lawall schnappte sich Mölter das Leder. Leider landete sein riskanter Schuss an der Querlatte. Als in der 68. Minute der dreifache Torschütze Diwersi ausgewechselt wurde, dachte man bei Oberkotzau, aufatmen zu können. Falsch gedacht. Der für ihn gekommene Hannes Küfner brauchte 30 Sekunden und stand dann bei einem zurückgelegten Querpass im Oberkotzauer Strafraum goldrichtig: 0:4.

Die letzten beiden Möglichkeiten waren Oberkotzau vorbehalten: Göckings Freistoß ging Zentimeter am oberen Dreieck vorbei, und Mölters Freistoß senkte sich einen Moment zu spät, so dass er nur das obere Tornetz zum Wackeln brachte.

Oberkotzaus Trainer Atanasow: "Wir können uns für die beschämende erste Halbzeit bei unseren Fans nur entschuldigen. So können wir uns nicht präsentieren. Wir müssen schnell die Ursachen suchen. Die Mannschaft ist deprimiert und sieht ein, dass das so nicht geht. In der zweiten Halbzeit haben wir dann besser gespielt, aber da war bereits alles gelaufen."

SpVgg Oberkotzau - TSV Neudrossenfeld 0:4 (0:3)

SpVgg Oberkotzau: Bunke - Schörner, Specht, Pickel, Wohn, Göcking, Schaal (46. Eichner), Mölter, Wallochny, Depperschmidt, Wunderlich (42. Lawall).
TSV Neudrossenfeld: M. Küfner - Zapf, Taubenreuther, Lattermann (72. Klein), Widmaier, Rau, Diwersi (68. H. Küfner), Lutz, Moore, Engelmann, Pajonk .
Tore: 0:1, 0:2 und 0:3 Diwersi (10., 12. und 17.); 0:4 H. Küfner (69.). - Schiedsrichter: Philipp Rommelsbacher (TSV Dinkelsbühl). - Zuschauer: 100.
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