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Rugendorf
Fußball-A-Klasse 6 Kulmbach

Die SG Rugendorf/Losau feiert schon wie ein Meister

Die SG Rugendorf/Losau hat den 5:0-Sieg gegen den ATS Kulmbach II schon wie die Meisterschaft gefeiert. Dabei fehlt ihr aber noch ein Sieg.
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Feiern wie ein Meister: Die SG Rugendorf/Losau verpasst ihrem Trainer Harald Mäusbacher nach dem 5:0 im Top-Duell gegen den ATS II eine Bierdusche. Zum Titelgwinn muss aber noch ein Sieg her. Foto: Alexander Muck
Feiern wie ein Meister: Die SG Rugendorf/Losau verpasst ihrem Trainer Harald Mäusbacher nach dem 5:0 im Top-Duell gegen den ATS II eine Bierdusche. Zum Titelgwinn muss aber noch ein Sieg her. Foto: Alexander Muck
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Die SG Rugendorf/Losau hat am vorletzten Spieltag der Fußball-A-Klasse 6 Kulmbach den ATS Kulmbach II überraschend deutlich mit 5:0 abgefertigt und seinem Gegner die Tabellenführung und ziemlich sicher auch die Meisterschaft weggeschnappt.
Denn keiner rechnet damit, dass ausgerechnet Schlusslicht Vatan Spor Kulmbach am letzten Spieltag der SG noch ein Bein stellen kann. So feierten die SG-Kicker den Erfolg im Top-Duell schon wie die Meisterschaft.
SG-Trainer Harald Mäusbacher hätte "nie und nimmer so einen Kantersieg erwartet", stellte doch der bisherige Spitzenreiter eine nominell starke Mannschaft mit etlichen bezirksligaerfahrenen Akteuren: "Nach dem 1:0, das natürlich ein eklatanter Torwartfehler war, hatten wir nach vorne alle Möglichkeiten, weil der ATS dann mehr machen musste.
Unsere beiden Topleute Kucharski und Nützel haben das auch eiskalt ausgenutzt." Für Harald Mäusbacher stand schon seit längerer Zeit fest, dass er sein Traineramt im Sommer bei der SG nach vier Jahren niederlegen wird. Der 58-Jährige, der auch schon beim FC Kronach, SV Neuses, TSV Steinberg und TSV Schmölz tätig war, wird ab der nächsten Saison Nachfolger von Florian Kolb beim Lichtenfelser Kreisklassisten SpVgg Obersdorf.


Macht der ATS mit Kolb weiter?

Im Gegensatz zur SG trat der ATS II nicht als homogene Einheit auf. Jörg Braun, stellvertretender ATS-Fußballabteilungsleiter ATS Kulmbach, spricht Klartext: "Wir haben zwar gute Fußballer auf dem Feld, aber keine Mannschaft." Dennoch hätte man "in der ersten Viertelstunde die Überlegenheit zu Toren nützen müssen". Die zweite Halbzeit sei "ein Spiegelbild der ganzen Serie" gewesen. Da habe man vor allem gemerkt, "dass zu wenig trainiert wird".
Nach der Saison werde es in jedem Fall zu einem großen Umbruch bei der Reserve kommen, denn mit Hohla, Paradiso, Adam und Kamarczyk hören vier Spieler auf.
Offen scheint, ob der ATS mit Spielertrainer Christian Kolb weitermacht. Braun sagt nur soviel: "Wir wollen auch in Zukunft jungen Spielern eine Chance geben. Da werden wir einen Trainer brauchen, der auch den Draht zu den jungen Spielern hat. Ich kann Christian Kolb attestieren, dass er sich mit dem ATS identifiziert und sich auch voll engagiert hat. Wir werden auch mit ihm reden und dann nach der Relegation Nägel mit Köpfen machen."

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