Bayreuth
Basketball-Bundesliga

Bayreuth will den Auswärtsfluch brechen

Für das Team von Michael Koch stehen die Chancen auf den ersten Auswärtssieg der Saison nicht schlecht. Am Samstag beim Schlusslicht Tübingen soll es endlich klappen.
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Der Bayreuther Ronald Burrell (links) punktet gegen Hagen.  Foto: Peter Mularczyk
Der Bayreuther Ronald Burrell (links) punktet gegen Hagen. Foto: Peter Mularczyk
Nach den beiden siegreichen und somit äußerst wichtigen Heimspielen gegen Vechta und Hagen geht es für die Mannschaft von Medi Bayreuth wieder auf Reisen. Am Samstag (20 Uhr) gastieren die Oberfranken beim Schlusslicht Walter Tigers Tübingen und wollen mit dem dritten Sieg in Serie auch den Auswärtsfluch brechen.

Dabei stehen die Chancen für den ersten Bayreuther Auswärtssieg nicht schlecht. Denn Tübingen wartet seit dem zweiten Heimspiel auf den zweiten Heimsieg. Damals besiegte man den Mitteldeutschen BC mit 77:69. Seitdem ist die Mannschaft von Trainer Igor Perovic vor eigenem Anhang immer leer ausgegangen.

Im Hinspiel gab es vor zwei Monaten einen viel umjubelten 68:53-Erfolg in der Oberfrankenhalle, der gleichzeitig der erste Sieg unter Michael Kochs Regie war.
Nico Simon war mit 15 Punkten, allesamt von der Dreierlinie erzielt, wichtiger Faktor gegen sein Ex-Team.

"Die Walter Tigers sind eine Mannschaft, die zu Hause immer mit viel Herz und Emotionen spielt. Die Ergebnisse gegen die großen Teams in der BBL zeigen das. Sie haben eine variable Mannschaft, die unter dem Korb und auch aus der Distanz viel Gefahr ausstrahlt", so Trainer Koch.

Sein Team wird sich auf die eigenen Stärken verlassen und Tübingen als kompakte Mannschaft gegenübertreten. Der Fokus liegt dabei nicht auf einzelnen gegnerischen Spielern, sondern dem gesamten Kader. Koch: "Wir bereiten uns immer auf ein Team vor. Tübingen hat zudem viele Akteure, die ein Spiel entscheiden können." Jonathan Wallace (Point Guard, 27, 187 cm) ist mit 12,7 Punkten pro Spiel aktuell bester Werfer im Tübinger Team, gefolgt von Alex Harris (Shooting Guard, 27, 196 cm), der auf 12,4 Zähler kommt.

Den Tabellenplatz der Gastgeber bezeichnet der Bayreuther Coach als irrelevant. "Wir sind ja selber noch mitten im Abstiegskampf. Ein, zwei Erfolgserlebnisse können schnell einen Umschwung einleiten", warnt er.

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