Schwerer als erwartet tat sich der ATS Kulmbach am Donnerstagabend im Viertelfinale des Toto-Pokals im Teilkreis Bayreuth/Kulmbach: Kreisklassist ASV Laineck hielt lange mit, bevor sich der Spitzenreiter der Fußball-Kreisliga mit 2:0 durchsetzte.

ASV Laineck - ATS Kulmbach 0:2 (0:0)

Der Lainecker Trainer und Ex-Profi Roland Gründer hatte sein Team klug eingestellt. Mit ihrer Defensivtaktik und ihrem Kampfgeist stellten die Bayreuther Vorstädter die Gäste, die meist einen Schritt zu spät kamen, vor Probleme. ATS-Coach Ingo Walther schaute 20 Minuten zu, dann wechselte er sich selbst ein: "Wir haben uns im Angriff ziemlich dumm angestellt, und einige haben das Spiel offensichtlich ein wenig zu leicht genommen." Nach dem Seitenwechsel bekam ASV-Schlussmann Färber mehr zu tun. Doch erst ein Abspielfehler der Lainecker im Spielaufbau führte zur ATS-Führung. Böhmers 20-Meter-Schuss konnte Färber nicht halten. Der Treffer in der 54. Minute beflügelte die Kulmbacher. "Dieses Tor hat letztlich auch die Fesseln gelöst", meinte Walther. Alles klar machte Konov kurz vor dem Ende.

ATS Kulmbach: Pohl - Horn, Letonja, Nacak, Schelhorn, Hohla, Böhmer, Konov, Adam, Gashi, Yalcinkaya; eingewechselt: Walther, Geter.
Tore: 0:1 Böhmer (54.); 0:2 Konov (86.). - Zuschauer: 150. - Schiedsrichter: Schwarzmann (BSV Schönfeld). red