Stadtsteinach
Wasserspaß

Seit Sonntag ist das Freibad Stadtsteinach im Plus

"In den Ferien sind wir immer da. So zwei bis drei Stunden am Tag", sagt ein gut gelaunter Matthias Keller. Im Planschbecken des Stadtsteinacher Freibades lässt es sich der Rugendorfer bei Temperaturen um die 30 Grad mit seinen Kindern Finja, Lasse und Lotta gutgehen.
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Badespaß für Groß und Klein: Rund 600 Besucher kommen täglich in das Stadtsteinacher Familien-Freibad. Foto: Matthias Beetz
Badespaß für Groß und Klein: Rund 600 Besucher kommen täglich in das Stadtsteinacher Familien-Freibad. Foto: Matthias Beetz
Auch die vier Kellers haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass das Bad schon jetzt, Anfang August, die Besucherzahl aus dem Jahr 2011 erreicht hat.

Und dabei hat es zu Saisonbeginn gar nicht so gut ausgesehen. Den ganzen Mai und Juni über hielt das Wetter die Badefreuden in Grenzen. "Knapp 5000 Besucher haben wir in den beiden Monaten gezählt", erklärt Hans Kotschenreuther, der in der Stadtverwaltung auch für das Familien-Freibad zuständig ist. "Im Juli waren es dann alleine 12 000", ergänzt er und beziffert die tägliche Besucherzahl derzeit auf 600 Personen und mehr.

Unter dem Strich bedeutet das, dass schon jetzt in etwa die durchschnittliche Gästezahl eines Jahres erreicht ist. Sie liegt bei rund 21 000 Besuchern.
"Ausreißer" wie das Jahr 2003 mit 43.000 Sonnenanbetern sind da nicht eingerechnet.

Budget-Planung erfüllt

In finanzieller Hinsicht, so verrät Bürgermeister Roland Wolfrum (SPD), ist die Stadt jetzt sozusagen aus dem Schneider. Denn der rechnerische Ansatz für den kommunalen Haushalt ist mit den 19.000 Besuchern erreicht. "Alles, was jetzt noch kommt, schlägt sich als Plus im Haushalt nieder", so Wolfrum. Was aber nicht heißen soll, dass die Stadt ab jetzt mit dem Freibad Geld verdient. Denn wie auch die Stadthalle ist die Einrichtung ein Zuschussbetrieb. Das finanzielle Plus relativiert sich außerdem dadurch, dass höhere Besucherzahlen einen Mehrverbrauch an Strom und Wasser mit sich bringen.

Auch Bademeister Thomas Ströhlein, der das Bad derzeit von 8 bis 20 Uhr öffnet und ab 16. August wieder um 19 Uhr schließt, macht einen zufriedenen Eindruck. "Da macht die Arbeit einfach mehr Spaß, wenn das Freibad gut besucht ist", erklärt er und ist sich darin mit Kassier Frank Preußners einig. "Auch die Zusammenarbeit mit der Wasserwacht klappt reibungslos", unterstreicht Ströhlein. "Da bin ich wirklich sehr zufrieden."

Gleiches gilt für die Wetterprognosen. Nach einer Abkühlung noch in dieser Woche sind für die Folgewochen angenehme Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke vorausgesagt.

Das hören Matthias Keller, seine Kinder und all die anderen Badegäste gerne. "Stadtsteinach ist nicht so überlaufen wie zum Beispiel das Kreuzsteinbad in Bayreuth", urteilt der Rugendorfer, während seine Kinder die Rutschen und Spielgeräte nach allen Regeln der Kunst testen.
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