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Kulmbach
Musical

Schneekönigin in Kulmbach: Happy End im Eispalast

Das Publikum in der Kulmbacher Dr.-Stammberger-Halle war vom Märchen von der bösen Schneekönigin mehr als angetan.
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Ein Kuss, der mehr sagt, als es Worte je sagen könnten: Kai schließt Gerda in seine Arme. Foto: Sonny Adam
Ein Kuss, der mehr sagt, als es Worte je sagen könnten: Kai schließt Gerda in seine Arme. Foto: Sonny Adam
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Wenn dicke Schneeflocken vom Himmel fallen, wird die Welt ein bisschen ruhiger. An solch einem kalten Wintertag bekommt Kai Besuch von der Schneekönigin. Mit seelenloser Kälte bemächtigt sie sich seines Herzens und verschleppt ihn in ihr eiskaltes Reich.

Die Geschichte kennt jedes Kind

Das ist die Geschichte, die jedes Kind kennt. Doch in der Dr.-Stammberger-Halle wurde am Donnerstagabend die Musicalversion des zauberhaften Märchens gezeigt. Für die Produktion zeichnete Laura Duhs verantwortlich. Die Songs hat Sebastian Dierkes komponiert.

In der Hauptrolle war Manuela Markewitz zu sehen. Sie verkörperte die hartherzige, eiskalte Schneekönigin, die Karl (Sebastian Christ) entführt. Doch sie hat nicht mit der mutigen Gerda, dargestellt von der überaus sympathischen Antonia Schwingel, gerechnet. Gerda eroberte die Herzen der großen und kleinen Zuschauer im Sturm. Denn sie ließ nichts unversucht, um ihren Liebsten Kai zu finden.

Abenteuerliche Reise

Ohne auch nur eine Sekunde zu überlegen, machte sich Gerda auf die abenteuerliche und gefährliche Reise. Sie kam in einen verwunschenen Frühlingsgarten, auf das Fest der Sommerprinzessin und musste sich in Herbststürmen gegen eine Räuberbande behaupten.

Die Darsteller verstanden es, die Zuschauer zu fesseln. Das Bühnenbild war märchenhaft, die Musik verstärkte die Stimmung noch.

Für die Choreographie war Isabella Weh zuständig. Weh hat ihre Ausbildung an der Hamburger "Stage School of Music Dance and Drama" gemacht. Man merkte ihr das besondere Faible für den Tanz an.

Einzigartiges Wintermärchen

Gerda meisterte die Reise und erreichte schließlich den eisigen Palast der Schneekönigin. Es kam zum Happy End.

Die Musicalversion des einzigartigen Wintermärchens aus der Bella-Donna-Production kam beim Publikum an - auch wegen der tollen Lichteffekte, der schönen Inszenierung und der zu Herzen gehenden Gesangseinlagen.

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