Harsdorf
Strassenbau

Sanierung der Staatsstraße bei Harsdorf läuft nach Plan

Die Sanierung der Staatsstraße zwischen Ramsenthal und Harsdorf geht voran. Das Projekt kostet vier Millionen Euro.
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Zwischen Sandreuth und Ramsenthal wurde am Mittwoch die Tragschicht aufgebracht.  Foto: Werner Reißaus
Zwischen Sandreuth und Ramsenthal wurde am Mittwoch die Tragschicht aufgebracht. Foto: Werner Reißaus
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Der Ausbau der Staatsstraße 2183 zwischen Ramsenthal und dem Bahnübergang bei Harsdorf liegt im zeitlichen Rahmen. In das Projekt eingeschlossen ist der Umbau der Einmündung der Kreisstraße KU 14 nach Pechgraben.

Termin auf der Baustelle

Vom guten Baufortschritt überzeugten sich am Dienstag Vertreter des Staatlichen Bauamts Bayreuth, des Landratsamts Kulmbach, der Gemeinde Harsdorf, der ausführenden Firma Rädlinger aus Cham/Selbitz sowie des Nürnberger Ingenieurbüros Gauff.

Baudirektor Siegfried Beck bat bei dem Ortstermin um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen, die im Zuge der landkreisübergreifenden Maßnahme aufgetreten seien. Die Staatsstraße werde auf einer Länge von 2,4 Kilometern saniert, hinzu kämen etwa 100 Meter der KU 14. Die Firma Rädlinger wolle die Arbeiten noch in diesem Jahr abschließen.

Linksabbiegespur kommt

"So wie sich der Baufortschritt darstellt, habe ich da keine Zweifel, wenn das Wetter mitspielt", war Beck überzeugt. Die Notwendigkeit der Sanierung erschließe sich jedem Verkehrsteilnehmer, der diesen Abschnitt tagtäglich fahren musste.

Die Einmündung nach Pechgraben werde mit Dreiecksinseln und so genannten Tropfen sowie einer Linksabbiegerspur ausgestattet. Auch in der Ortsdurchfahrt Sandreuth gebe es große Verbesserungen.

Gehsteige und Ortsbeleuchtung

Geschaffen würden eine Überquerungshilfe sowie links und rechts davon Gehwege durch die Gemeinde Harsdorf und eine "schöne Ortsbeleuchtung".

In Sandreuth befindet sich auch ein Haltepunkt für den Schulbus, der über die Querungshilfe künftig sicherer erreicht werden könne. Das Kostenvolumen liegt laut Baudirektor bei 3,97 Millionen Euro. Mit dem Tiefbau sei am 8. Juli begonnen worden. Neben dem Freistaat Bayern seien auch der Landkreis Kulmbach und die Gemeinden Harsdorf und Bindlach finanziell beteiligt.

Neue Umleitungsstrecke

Wie Siegfried Beck weiter aufzeigte, wurde bislang im ersten Streckenabschnitt von Ramsenthal bis Sandreuth die Fahrbahn bis zur Oberkante mit einer Frostschutzschicht erstellt. Am Mittwoch wurde dieser Streckenabschnitt mit einem 16 Zentimeter starken Unterbau asphaltiert, die Tragdeckschicht werde noch folgen.

Die Arbeiten an der neuen Stützmauer in Sandreuth laufen Beck zufolge parallel. Für den nächsten Abschnitt zwischen Sandreuth und Harsdorf müsse die derzeitige Umleitungsstrecke über Pechgraben nach Neudrossenfeld geschlossen werden. Ab Mitte Oktober bis zur Fertigstellung der Straßenbaumaßnahme laufe der Verkehr dann auf der Kreisstraße KU 11 über Waldau nach Neudrossenfeld und weiter über die Bundesstraße 85 nach Bayreuth.

Landkreis ist "absoluter Juniorpartner"

In der Gegenrichtung aus Bindlach kommend wird der Verkehr wie bisher über Bad Berneck und Himmelkron nach Trebgast umgeleitet.

"Die Bürger der Gemeinden Harsdorf und Neudrossenfeld sind uns lieb und teuer", sagte Landrat Klaus Peter Söllner (FW). Der Kreis sei hier "absoluter Juniorpartner", den Löwenanteil der Kosten trage der Freistaat. Söllner freute sich über eine "relativ hohe Förderung". So müsse der Landkreis nur etwa 35 000 der insgesamt 170 000 Euro tragen.

Freude über Überquerungshilfe

Der Harsdorfer Bürgermeister Günther Hübner (CSU) machte der Firma Rädlinger ein Kompliment. Sie habe immer wieder das Gespräch mit den Bürgern gesucht. "Ich hoffe, dass auch der zweite Abschnitt sehr, sehr gut läuft." Als wichtigste Errungenschaft bezeichnete er die Überquerungshilfe in Sandreuth.

Der Kostenanteil der Gemeinde Harsdorf beläuft sich Hübner zufolge auf rund 30 000 Euro. Als einen Glücksfall bezeichnete er die Asphaltierung des öffentlichen Feld- und Waldweges zwischen Ramsenthal und Harsdorf, der künftig auch besser von Radfahrern genutzt werden könne.

Niederlassungsleiter Michael Russ von der Firma Rädlinger gab das Lob zurück: "Der Baufortschritt zeigt, dass die Baustelle sehr gut läuft."

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