Neudrossenfeld
Leseraktion

Rundschau-Leser erfuhren, wie im "Drossenfelder Bräuwerck" gebraut wird.

Die Bayerische Rundschau hatte dazu eingeladen, sich über die Arbeit in der Neudrossenfelder Brauerei zu informieren.
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Braumeister Bernd Weibbrecht erläutert den interessierten Besuchern, wie aus Malz, Hopfen und Hefe Bier wird.Foto: Katrin Geyer
Braumeister Bernd Weibbrecht erläutert den interessierten Besuchern, wie aus Malz, Hopfen und Hefe Bier wird.Foto: Katrin Geyer
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Wie gutes Bier schmeckt, wissen wohl die meisten Rundschau-Leser. Wie es gemacht wird, eher wenige. Die BR hat deshalb einer Reihe von ihnen einen Einblick in das Handwerk des Bierbrauens ermöglicht: Bei einer Leseraktion im "Bräuwerck" in Neudrossenfeld konnten sie nicht nur die dortige Brauerei besichtigen, sondern auf Einladung unserer Zeitung auch einen frühsommerlichen Tag im Biergarten mit Brotzeit und Getränken genießen.

In mehreren Durchgängen führte Braumeister Bernd Weibbrecht annähernd 100 Personen durch die Kleinbrauerei, die auf historischem Boden steht: Auf dem sogenannten Hölzel-Areal war schon im 17. Jahrhundert Bier gebraut worden. Heute befindet sich im ehemaligen Eishaus - wo zu Zeiten vor der Erfindung der Kältemaschine Eisblöcke gelagert wurden, mit denen man das frisch gebraute Bier kühlte - eine hochmoderne, mit neuester Technik ausgestattete Brauerei.

Wie aus Malz, Hopfen und Hefe auf dem Weg über Sudpfanne, Läuterbottich, Gärbottich und Lagertank Bier wird, und wie entscheidend die einzelnen Komponenten dabei für das Aussehen und den Geschmack sind, erläuterte Bernd Weibbrecht den höchst interessierten Besuchern.

Derzeit liegt der Jahresausstoß der "Drossenfelder Bräuwerck AG" bei etwa 450 Hektolitern. Eine Steigerung auf 500 Hektoliter wäre Weibbrecht zufolge auch aus wirtschaftlichen Gründen wünschenswert.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher vom Sortenreichtum der kleinen Brauerei, die vom dunklen Bier über den Bock bis zum Weizenbier aus naturbelassenen Rohstoffen unfiltrierte "Handwerksbiere" kreiert. "Es wird viel über Craft-Biere diskutiert", so der Braumeister. "Auch wenn wir unser Bier nicht so nennen, ist es ein Craft-Bier, also ein handwerklich gebrautes Bier."

Im Anschluss an die Führungen konnten sich die Besucher auf Einladung der Bayerischen Rundschau bei Bier und Brotzeit im Biergarten stärken. Viele von ihnen nutzen auch die Gelegenheit, von Braumeister Weibbrecht oder vom Vorstand der AG, Dieter Bauernfeind, noch Details zum Unternehmen und zur Produktion zu erfahren, oder sie diskutierten mit dem Redaktionsleiter der BR, Alexander Müller, und seiner Stellvertreterin Katrin Geyer sowie Regionalverlagsleiter Bernd Seidel.

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