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Kulmbach
Konzert

Romantische Musik zum Träumen

Musik der Romantik stand im Mittelpunkt eines Konzertes in der Aula der Kulmbacher Musikschule.
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Impressionen eines eindrucksvollen Konzertabends.Foto: Sonny Adam
Impressionen eines eindrucksvollen Konzertabends.Foto: Sonny Adam
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Romantische Musik hatten die Cellistin der Städtischen Musikschule Kulmbach, Ulrike Maria Gossel, ihr Bruder Walter Gossel (Klarinette), die gebürtige Kronacherin Stephanie Simon und der Pianist Philip Dahlem ausgesucht - und erfreuten damit das kunstsinnige Publikum, das sich zum erlesenen Konzertgenuss in der Aula der Musikschule eingefunden hatte. Fast jeder der Akteure hat einen besonderen Bezug zu Kulmbach. Ulrike Maria Gossel erhielt ihren ersten Cellounterricht bei Franz Lederer in Kulmbach. Inzwischen ist sie Cello-Dozentin an der Städtischen Musikschule in Kulmbach. Sie studierte dann am Mozarteum Salzburg, nahm an Meisterkursen bei. Es folgten Orchesterengagements am Landestheater Coburg, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und als stellvertretende Solocellistin der Bad Reichenhaller Philharmonie sowie zahlreichen weiteren Orchestern.

Ihr Bruder Walter Gossel arbeitet heute als Keramtechniker zusammen mit seinem Vater im Familienbetrieb in Küps. Doch Walter Gössel iat Gründungsmitglied und Mitorganisator der Kronacher Klassik Akademie. Ihm liegen gemeinsame Projekte mit seiner Schwester besonders am Herzen.

Stephanie Simon stammt aus Kronach. Sie studierte Musik und musikdramatische Darstellung, ist inzwischen Gesangslehrerin, Stimmbildnerin und Chorleiterin auf der Schwäbischen Alb. Doch wann immer sich Gelegenheit bietet, in der alten Heimat zu musizieren, nutzt sie diese.

Der vierte im Bunde war ebenfalls ein musikalischer Hochkaräter: Philip Dahlem.

Dahlem hat sich auf die Interpretation des Kunstliedes spezialisiert.

In immer wechselnden Besetzungen begeisterten die vier Vollblut-Musiker das erlesene Konzertpublikum in der Musikschule. Zum Auftakt muszierten Walter und Ulrike Maria Gossel mit Pianist Philip Dahlem drei Stücke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und zeigten schon beim Auftakt Temperament und Virtuosität. Stephanie Simon brachte gemeinsam mit Philipp Dahlem vier berühmte Lieder von Franz Schubert zu Gehör.

Ein zauberhaftes Werk für Sopran, Cello und Klavier war die "Élégie. Triste et très lent" von Jules Massenet. Massenet war einer der bekanntesten Opernkomponisten seiner Zeit, auch seine Elegie hatte opernhafte Züge. In derselben Besetzung muszierte das einzigartige Trio "Blau Äugelein und "Am Bache" von Johann Wenzel Kalliwoda.

Immer wechselnde Formationen sorgten beim Konzert für Abwechslung. So muszierte die Sopranistin gemeinsam mit Klarinettist Walter Gossel und Pianist Philip Dahlem "Zwiegesang" und "Wach auf!" von Louis Spohr.

Alle vier Interpreten standen bei Leonard Bernsteins "Dream with me" aus dem Musical Peter Pan auf der Bühne. "Dream with me" sollte zum Motto des musikalischen Abends werden.

Außerdem brachten die Künstler Melodien von Schubert und Brahms zu Gehör und heimsten tosenden Applaus für ein Konzert der Extraklasse ein.

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