Kulmbach
Förderung

Regierung bewilligt 6,6 Millionen Euro für den Abriss des "Kaufplatz" in Kulmbach

Grünes Licht für den Abbruch des ehemaligen "Kaufplatz": Die Regierung von Oberfranken bewilligt knapp 6,6 Millionen Euro für Abbruch des früheren Einkaufszentrums in Kulmbach aus dem Förderprogramm "Förderoffensive Nordostbayern"
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Die Stadt erhält 6,6 Millionen Euro an
Die Stadt erhält 6,6 Millionen Euro an
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Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz hat jetzt den Förderbescheid an Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) übergeben. Das geht aus einer Pressemitteilung der Regierung von Oberfranken hervor.

Die Mittel aus dem bayerischen Förderprogramm "Förderoffensive Nordostbayern" betragen 6,6 Millionen Euro. Das sind 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Damit kann die Stadt Kulmbach mit einem für sie vertretbaren finanziellen Aufwand einen Leerstand beseitigen, der das Stadtbild erheblich beeinträchtigt.

Die abgeräumte Fläche steht für eine Neubebauung in zentraler Lage zur Verfügung. Im Jahr 2017 hatte die Stadt den Abbruch des Gebäudes zur Aufnahme in die "Förderoffensive Nordostbayern" angemeldet. In einer Machbarkeitsstudie sollten die Möglichkeiten für eine qualitätvolle Wiederbebauung untersucht werden. Ziel der Überlegungen war ein attraktives innerstädtisches Wohngebiet.

Die Einbeziehung eines renaturierten Weißen Mains könnte die Anziehungskraft dieses Wohngebietes noch verstärken. Um zunächst den Zentralparkplatz sanieren zu können, hatte die Stadt Kulmbach den Abbruch zurückgestellt, um das zum "Kaufplatz" gehörende Parkhaus ersatzweise weiter nutzen zu können.

Aktuell untersucht die Bauverwaltung nach Vorgesprächen mit den Hauptbeteiligten zudem die Eignung des "Kaufplatz"-Areals als Standort für den Unicampus alternativ zu zwei Varianten unter Einbeziehung des Geländes des Güterbahnhofs. Dies wurde in einer interministeriellen Abstimmung am 11. April 2019 auf Arbeitsebene mit den zuständigen Behörden, der Stadt, der Universität und der Brauerei festgelegt, wie die Regierung mitteilt.

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