Kulmbach
Jubiläum

Petrikirche feiert Kirchweih - und gratuliert dem Posaunenchor

In der Kulmbacher Petrikirche wurde am Sonntag Kirchweih gefeiert - und gleichzeitig der 100. Geburtstag des Posaunenchores.
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Mit einem festlichen Gottesdienst, zu dem auch der Bezirksposaunenchor und Gäste aus München beitrugen, wurde Petrikirchweih gefeiert.Foto: Katrin Geyer
Mit einem festlichen Gottesdienst, zu dem auch der Bezirksposaunenchor und Gäste aus München beitrugen, wurde Petrikirchweih gefeiert.Foto: Katrin Geyer
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Strahlender Sonnenschein, viel Musik und ein gut gefülltes Gotteshaus: Schöner hätte die Kirchengemeinde der Petrikirche in Kulmbach ihre Kirchweih nicht feiern können.

Am 29. Juni wird das Fest "Peter und Paul" gefeiert - und am Sonntag darauf traditionsgemäß die Kirchweih der Petrikirche, die damit ihren Namenspatron würdigt. In diesem Jahr gab es gleich doppelten Grund zum Feiern: Seit 100 Jahren besteht der Posaunenchor der Gemeinde - derzeit zwar zahlenmäßig sehr dezimiert und mit einem beachtlichen Altersdurchschnitt, aber dennoch mit hoher Motivation.

Festliche Musik

Unterstützt vom Bezirksposaunenchor und von Mitgliedern des Posaunenchores St. Markus München gestalteten die Bläser unter der Leitung von Hermann Weiß den Gottesdienst aus.

Zu hören waren dabei auch konzertante Kostbarkeiten wie "The Prince of Denmark's March".

Dekan Thomas Kretschmar, der den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Jürgen Harder hielt, würdigte die Arbeit der Posaunenchöre, die einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung von Gottesdiensten und zur Verkündigung der frohe Botschaft aus musikalische Weise leisteten.

Seit 70 Jahren aktiv

Besonders geehrt wurden im Rahmen des Gottesdienstes Konrad Seehuber, der seit sage und schreibe 70 Jahren dem Posaunenchor angehört, und Helmut Bock, der seit 50 Jahren als Chorleiter aktiv ist. Ihm überreichte Kretschmar zusätzliche eine Urkunde zum 100-jährigen Bestehen des Chores. Nach dem Gottesdienst, u dessen musikalische Ausgestaltung auch Kirchenmusikdirektor Ingo Hahn beitragen hatte, wurde, wie es sich für ordentliche "Kerwa" gehört, noch auf dem Kirchengelände gefeiert. Weil es dort zum Glück genügend Schattenplätze gibt, nutzen die Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, bei Bratwürsten, gut gekühlten Getränken und Eis miteinander ins Gespräch zu kommen.

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