Alladorf
Festival

Zu wenig Besucher: Es war die letzte Party im Nirgendwo

Das Wetter versaute das Fest: Zu wenig Besucher kamen zur Party im Nirgendwo. Das bedeutet das Aus für die Veranstaltung.
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Party im Nirgendwo. Foto: Monika Limmer
Party im Nirgendwo. Foto: Monika Limmer
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Es war die letzte Party im Nirgendwo: Das Wetter machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Statt der erhofften 2500 Besucher täglich kamen nur 1500 Partygänger auf das Festivalgelände zwischen Alladorf (Thurnau) und Kleinhül (Wonsees).

Veranstalter Jonas Hübsch zog am Sonntagnachmittag eine erste, traurige Bilanz: "Vernichtend. Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, die Sache ist richtig in die Binsen gegangen." Das Festival sei ein Draufzahl-Geschäft gewesen und werde es nicht mehr geben. "Bei schönem Wetter hätten wir's gepackt, zeigte er sich überzeugt.

Die, die gekommen waren, feierten jedoch eine große Party im Nirgendwo. Bis in die frühen Morgenstunden herrschte ausgelassene Stimmung vor der gigantischen Bühne, die allen professionellen Ansprüchen gerecht wurde: Viel Pyrotechnik und Konfettiregen sorgten für beeindruckende Bilder.

15 Lastwagen voller Technik waren nötig, um das ganze Equipment auf das Feld zwischen den beiden kleinen Dörfern Alladorf (Thurnau) und Kleinhül (Wonsees) zu transportieren.

Auf zwei Bühnen legten die DJs auf. Das Alter der Besucher war durchaus unterschiedlich, unter die vielen jungen Partygänger um die 20 mischten sich auch Pärchen zwischen 40 und 50 Jahren. Etliche Besucher nutzten die Möglichkeit, auf dem Campingplatz ihr Zelt aufzuschlagen.

Harte Beats, eingängige Melodien und ruhige Stücke wie Alphavilles "Forever young" wechselten sich ab. Topacts waren unter anderem Crankdat, Brooks, die Ostblockschlampen, Curbi und Tony Junior.

Die Polizei hatte nur wenig zu tun, sie stellte bei Personen, die sich auf dem Weg zum Festival befanden, Drogen sicher



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