Thurnau
Finanzen

Ministerin Ilse Aigner überreicht Bescheid über 193 500 Euro für die Sanierung des Thurnauer Schlosses

Thurnau erhält für die Sanierung des Schlosses einen weiteren Zuschuss über 193 500 Euro. Den Förderbescheid hat am Freitag Ministerin Ilse Aigner übergeben.
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Landrat Klaus Peter Söllner erläutert Details zur Geschichte des Thurnauer Schlosses und zur Renovierung, Ministerin Ilse Aigner hört interessiert zu. Mit im Bild der Thurnauer Bürgermeister Martin Bernreuther und Marion Resch-Heckel, Abteilungsleiterin bei der Regierung von Oberfranken. Foto: Katrin Geyer
Landrat Klaus Peter Söllner erläutert Details zur Geschichte des Thurnauer Schlosses und zur Renovierung, Ministerin Ilse Aigner hört interessiert zu. Mit im Bild der Thurnauer Bürgermeister Martin Bernreuther und Marion Resch-Heckel, Abteilungsleiterin bei der Regierung von Oberfranken. Foto: Katrin Geyer
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Thurnau hat sich bestens vorbereitet auf den hohen Besuch: Die Zufahrt zum Alten Rathaus ist noch am Vormittag frisch asphaltiert worden. Der Musikverein hat "Skandal im Sperrbezirk" einstudiert, weil bekannt ist, dass Ilse Aigner ein großer Fan der Spider Murphy Gang ist. Die Küche der Schloss-Gastronomie hat feine Häppchen vorbereitet - und als es zum wiederholten Mal an diesem Nachmittag zu regnen beginnt, wird gewitzelt, dass man einen warmen Regen ja ganz gerne habe...
Damit spielen die Gastgeber auf einen Förderbescheid an, den die Bayerische Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr bei ihrer Stippvisite in der Marktgemeinde überreicht.


Vom Rundgang beeindruckt

193 500 Euro gibt es aus Mitteln der Förderoffensive Nordbayern für einen weiteren Sanierungsabschnitt des Schlosses. Was hier mit Mitteln der Gemeinde, der Stiftung und öffentlicher Förderung schon erreicht worden ist, beeindruckt Ministerin Aigner bei einem Rundgang sehr. Sehr angetan ist sie vor allem vom Nutzungskonzept. "Historische Bausubstanz, die nicht genutzt wird, hat auf Dauer keinen Bestand."
Ins Alte Rathaus, das derzeit von Grund auf saniert wird, hat die Ministerin schon zuvor einen interessierten Blick geworfen. Bei der anschließenden Kaffeetafel zeigen sich alle dankbar und erfreut: Bürgermeister Martin Bernreuther, Landrat Klaus Peter Söllner (Vorsitzender der Gräflich-Giech'schen Spitalstiftung), der Kulmbacher OB Henry Schramm für die Oberfranken-Stiftung, die CSU-Landtagsabgeordneten Martin Schöffel und Ludwig von Lerchenfeld, die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner und Marion Resch-Heckel namens der Regierung von Oberfranken. Sie alle verweisen auf weitere Projekte, für die sie sich ministerielle Unterstützung und staatlichen Geldsegen erhoffen.
Zum Abschied überreicht Landrat Söllner noch eine Erklärung oberfränkischer Kommunalpolitiker. Die würden gerne dem VGN beitreten, sehen aber Probleme bei der Finanzierung. Auch da, so Söllner, wäre Unterstützung hoch willkommen.
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