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Marktschorgast
Nahversorgung

Marktschorgaster Bürgermeister will die Probleme lösen

Vor einigen Jahren noch herrschten in der Marktgemeinde geradezu paradiesische Zustände, als die Marktschorgaster die Dinge für den täglichen Bedarf noch im Ort kaufen konnten - und dabei sogar die Qual der Wahl hatten.
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Bürgermeister Hans Tischhöfer Foto: Archiv
Bürgermeister Hans Tischhöfer Foto: Archiv
Und heute? "Viele arbeiten auswärts, erledigen dort nicht nur größere Einkäufe, sondern auch die für den täglichen Bedarf. Das merken natürlich die ortsansässigen Geschäfte am Umsatz", weiß Bürgermeister Hans Tischhöfer (Freie Wähler).

Es ist einfach bequemer, in den am Ortsrand gelegenen Einkaufszentren mit Discountern, Getränkemärkten, üppigem Parkplatzangebot der Nachbargemeinden Gefrees, Bad Berneck, Himmelkron, Wirsberg oder Neuenmarkt einzukaufen. Hat man doch etwas vergessen, kann man die wichtigsten Dinge notfalls in Marktschorgast kaufen. Doch mit jeder Geschäftsaufgabe schwindet auch dieses Angebot.

Aber wo kaufen künftig diejenigen ein, die nicht mobil sind und für die die Geschäfte in Marktschorgast wichtige Anlauf- und Kontaktstellen sind? - "Das ist eine Frage, die wir schnell klären müssen, zumal die Zahl der älteren Mitbürger in den kommenden Jahren steigen wird", sagt Tischhöfer, der mit der These "Wer morgen noch inMarktschorgast einkaufen will, muss das schon heute tun!" seit Jahren auf das Problem hinweist. "So richtig bewusst wird es den meisten Marktschorgastern aber wohl erst, wenn wieder ein Geschäft geschlossen hat", betont er.

Der Gemeinde sind die Hände gebunden. Denn: Im Gegensatz zu anderen Kommunen verfügt Marktschorgast auch nach der Schließung der Edeka-Filiale Günther noch über ortsansässige
Geschäfte, die am freien Markt agieren.

"Wir können vermitteln und koordinieren. Mehr nicht", unterstreicht Tischhöfer, der bereits erste Gespräche geführt hat. Auch ist er Hans Günther dankbar, dass er die Gemeinde frühzeitig über das Aus des Geschäftes informiert hat. So hat man zumindest einige Monate Zeit, um die Lücke zu schließen. "Es sind verschiedene Alternativen denkbar, die dazu beitragen können, dass unser Marktplatz auch künftig ein gut frequentierter Mittelpunkt des Ortes sein wird", ist er zuversichtlich.

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