Kulmbach
Burggeflüster

Man(n) trägt wieder Hut

Wo früher Käppis vor der Sonne schützten, trägt man(n) heute wieder Hut. Und das sieht gut aus.
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Symbolfoto: Bernd Kubisch/dpa
Symbolfoto: Bernd Kubisch/dpa

Wo früher Käppis vor der Sonne schützten, trägt man(n) heute wieder Hut. Und das sieht gut aus. Ein warmer, sonniger Sonntagvormittag. Ein Konzert im Freien. Sommerliche Stimmung. Es gibt reichlich Schattenplätze. Aber die Sonne wandert. Und den Herren der Schöpfung, zumindest jenen, auf deren Häuptern es auch an trüben Tagen hell und licht ist, wird klar: Ein Sonnenschutz muss her.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hätte man(n) sich irgendein Käppi aufgesetzt. So eines mit der Werbung vom Autohaus oder mit dem Logo des Lieblingsvereins. Oft grellfarbig, häufig eine Nummer zu klein, so dass sich im Nacken ein paar knallrote, weil letztlich doch von der Sonne verbrannte Speckröllchen wulstig ihren Platz suchen. Noch lächerlicher waren nur baumwollne Anglerhütchen.

Nun aber scheint es einen neuen Trend zu geben. Man(n) trägt wieder Hut, bevorzugt helle Kopfbedeckungen im Stil des klassischen Panama-Hutes. Gut sieht das aus! Und in Verbindung mit einem leichten Bartschatten (den es am Sonntagvormittag schon mal geben kann), sogar sehr attraktiv. Ein bisschen so wie in den alten italienischen Spielfilmen.

Weiter so Männer! Zeigt ruhig mal Mut zur Mode! Wir Frauen mögen das.

Und das mit den weißen Socken und den Sandalen - das kriegen wir auch noch geregelt.

Katrin Geyer

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