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Mainleus
Kommunalwahl

Mainleus: Souveräner Sieg für Robert Bosch

Grund zur Freude hat Robert Bosch: Der Mainleuser Bürgermeister hat seinen Posten bei der Wahl souverän verteidigt.
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Zu den ersten Gratulanten von Bürgermeister Robert Bosch (rechts) zählte Siegfried Fröba, der stellvertretende Kreisvorsitzende der Senioren-Union. Foto: privat
Zu den ersten Gratulanten von Bürgermeister Robert Bosch (rechts) zählte Siegfried Fröba, der stellvertretende Kreisvorsitzende der Senioren-Union. Foto: privat

Grund zur Freude hat Robert Bosch: Der Mainleuser Bürgermeister hat seinen Posten bei der Wahl souverän verteidigt.

Auf die Ergebnisse wartete der CSU-Mann mit seiner Familie in der Gaststätte Schelhorn in Willmersreuth. Und er brauchte wie alle anderen Kandidaten Geduld, weil die Ergebnisse im Internet nicht abrufbar waren.

Die wenigen Male, in denen der Zugriff auf die Seiten gelang, war aber schnell ein Trend erkennbar: Bosch lag weit vor seinem Gegenkandidaten Jürgen Karg von der SPD. Der war bereits bei der letzten Wahl gegen ihn angetreten und musste sich damals in einer Stichwahl geschlagen geben.

"Ich freue mich riesig über das super Ergebnis und auf meine nächste Amtszeit", erklärte Robert Bosch, der seinem Team und allen Wählern dankte. 2501 Stimmen (77,05 Prozent) konnte er auf sich vereinigen, nur 745 (22,95 Prozent) sein Herausforderer. "Das ist für mich auch Auftrag, dem Vertrauen der Wähler in den nächsten sechs Jahren gerecht zu werden", so Bosch. Zugleich sehe er das Votum als Unterstützung für den eingeschlagenen Weg. In den nächsten Jahren werden mehrere große Projekte die Arbeit des Mainleuser Gemeindeoberhaupts prägen: die Spinnerei, der Bau des Radwegs im Zentbachtal, die Dorferneuerung Schwarzach. "Und viele kleine Dinge, um die man sich als Bürgermeister kümmern muss."

Dass seine Erfolgschancen nicht allzu groß sind, damit hat Jürgen Karg zwar schon gerechnet, "aber 25 bis 30 Prozent hätte ich schon gern gehabt", sagte er mit Blick auf den Wahlausgang. Die Bürger seien offensichtlich zufrieden mit der Arbeit des Amtsinhabers, zog er eine erste Bilanz. Der großes Unterschied zwischen ihm und Bosch sei das Vorgehen bei den vielen Investitionen: "Mir geht das zu schnell. Ich habe Bedenken, aber die Wähler sehen das offenbar anders." Und: "Man wählt nicht jemanden ab, der erst vier Jahre im Amt ist."

Ob sich das Wahlergebnis auf sein weiteres politisches Engagement auswirkt: "Dazu will ich noch nichts sagen, bevor nicht die Gemeinderats-Ergebnisse vorliegen. Ich habe aber in den vergangenen Monaten gemerkt, dass man auch andere Prioritäten setzen sollte. Es kann also sein, dass sich bei mir etwas ändert. Aber ohne mit meinem SPD-Team gesprochen zu haben, werde ich keine Entscheidung treffen."