Kulmbach
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Leser erfahren in Kulmbacher Brauereimuseum mehr über die Geheimnisse des Bieres

Eine Führung im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach nebst einer Bierverkostung - dazu hatte die Mediengruppe Oberfranken rund 20 Abonnentinnen und Abonnenten eingeladen.
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Martin Ständner (links) führte die Leser durch das Bayerische Brauereimuseum.Alexander Müller
Martin Ständner (links) führte die Leser durch das Bayerische Brauereimuseum.Alexander Müller
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In diesen Tagen feiert das Bayerische Brauereimuseum im Kulmbacher Mönchshof sein 25-jähriges Bestehen. Anlass genug für die Mediengruppe Oberfranken (MGO), zu der unter anderem die Zeitungstitel Bayerische Rundschau und Fränkischer Tag gehören, rund 20 Abonnentinnen und Abonnenten am Samstag (21. September) dorthin einzuladen. Museumsmitarbeiter Martin Ständner machte sie mit Geschichte und Kunst des Bierbrauens vertraut - und lud sie am Ende zu einer Verkostung von drei verschiedenen Sorten ein.

BR-Redaktionsleiter Alexander Müller hieß die Leserinnen und Leser im Namen der MGO willkommen und begleitete die Gäste mit durchs Museum.

Für das Brauereimuseum, das neben dem Bayerischen Bäckerei- und dem Deutschen Gewürzmuseum das älteste im Mönchshof ist, müsse man sich mehr Zeit nehmen als an diesem Tag zur Verfügung stand, betonte Matin Ständner. Ihm gelang des dennoch, einen kurzen Überblick über wichtige Aspekte rund ums Bier zu geben. Er ging dabei ebenso auf die Geschichte der Brauereikrüge ein wie auf das Handwerk der Büttner und die Frage, ob Bier aus dem Fass tatsächlich besser schmeckt.

Stichworte wie "Craft Beer" und "Reinheitsgebot" waren Grundlage für weitere Themen des kurzweiligen Vortrags, der mit einer Verkostung im Foyer des Museums endete: Die "Rote Hilde", ein Pilsner, wurde den Besuchern dort ebenso kredenzt wie das Museumsbier und der Gerstensaft, der von Diplom-Braumeister Sebastian Hacker mit Unterstützung des Bier-Spezialisten Ludwig Narziß und der Technischen Universität München in Weihenstephan aus Anlass des Jubiläums gebraut worden war.

Seit mindestens 50 Jahren hatte der gefriergetrocknete Hefestamm Nr. 159 in den Weihenstephaner Archiven gelagert, bis er im Forschungszentrum wieder aktiviert werden konnte. Die zugehörige Bierrezeptur aus den 50er-/60er-Jahren stammt von dem renommierten Brauwissenschaftler Ludwig Narziß aus Freising, der die Patenschaft für den Jubiläumsbiersud übernommen hatte. Er ist einem Exportbier der früheren Kulmbacher Sandlerbräu nachempfunden und hat eine Stammwürze von 12,9.

Die Leserinnen und Leser aus den Landkreisen Kulmbach, Bamberg, Lichtenfels und Haßberge waren sehr angetan von Führung und Verkostung und bedankten sich mit herzlichem Applaus bei Martin Ständner und dessen Team. Jeder Gast durfte auf den Nachhauseweg ein Bierglas als Erinnerungsstück mitnehmen.

Öffnungszeiten Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Abendbesuche und Besuche am Montag nach Absprache möglich. Führungen nach Vereinbarung (Dauer: Einzelführung ca. 75 bis 90 Minuten).

Preise Erwachsene: 6 Euro (Eintritt in ein Museum), 10 Euro (Eintritt in zwei Museen), 12 Euro (Eintritt in drei Museen); Kinder bis sechs Jahre frei; Kinder/Jugendliche bis 16 Jahren: 4/6/8 Euro.

Kontakt Museen im Mönchshof, Hofer Straße 20, 95326 Kulmbach, Telefon: 09221/ 80514, Fax: 09221/ 80515, E-Mail: info@kulmbacher-moenchshof.de; Internet: www.kulmbacher-moenchshof.de

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