Wonsees
Gemeinderat

Leerstände Wonsees sollen verschwinden

Der Markt Wonsees lässt prüfen, wie unbewohnte Gebäude Ort wieder nutzbar gemacht werden könnten.
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Der Markt Wonsees - hier ein Blick vom Kirchturm aus - will den Leerständen im Ort den Kampf ansagen Foto: Archiv/Gerhard Wagner
Der Markt Wonsees - hier ein Blick vom Kirchturm aus - will den Leerständen im Ort den Kampf ansagen Foto: Archiv/Gerhard Wagner
Die Gemeinde Wonsees will dem innerörtlichen Leerstand begegnen und hat dabei auch vier unbewohnte Häuser in der Thurnauer Straße im Blick. Der Marktgemeinderat vergab am Mittwochabend den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie im Rahmen der Förderoffensive Nordostbayern.


Eigentümer sind eingebunden


Die Architektin Anja Müller aus Heubsch wird dabei untersuchen, durch welche Maßnahmen der Leerstand verschwinden und neuer Wohnraum entstehen könnte. Mit den Eigentümern ist die Angelegenheit bereits besprochen worden.

Die Betreuungsgruppe des Diakonivereins Kasendorf-Wonsees soll wie jedes Jahr von den beiden Gemeinden unterstützt werden. Wonsees beteilt sich mit gut 800 Euro an den Kosten.


Der Nachteil des Digitalen


Für die Wonseeser Kläranlage muss voraussichtlich ein neues Gerät für 15 000 Euro angeschafft werden. Grund ist, dass die Redoxsonde, die den Sauerstoffgehalt im Klärschlamm reguliert, häufig kalibriert werden muss. Bisher konnte dies per Fernwartung über die analoge Telefonleitung erledigt werden. Nach der Umstellung auf digitale Telefonie ist das nicht mehr möglich. Bürgermeister Andreas Pöhner (CSU) wurde beauftragt, bei der Wartungsfirma noch einmal nachzufragen, ob es nicht doch Möglichkeiten gäbe, die Wartung durch Personen vor Ort durchführen zu lassen. Auch die Frage, ob es möglicherweise günstigere Alternativen gibt, soll noch geklärt werden.

Weil die Zeit drängt, hat der Gemeinderat die Entscheidung an Bürgermeister Pöhner übergeben.
Zwei Bauanträge sind bewilligt worden. Zum einen handelt es sich um die Erweiterung einer landwirtschaftlichen Maschinenhalle, zum anderen um die Errichtung einer Brücke auf einem Privatgrundstück über den Mühlbach. Der Grundstückseigentümer gibt an, die Brücke zu benötigen, um auf sein Grundstück fahren zu können. Bisher war dafür ein Geh- und Fahrtrecht von der anderen Seite des Hauses genutzt worden.


Brücke unter Auflagen


Die Gemeinde gab ihre Zustimmung mit der Auflage, dass sich der Querschnitt des Baches nicht verkleinert und auch sonst die Auflagen des Wasserwirtschaftsamtes eingehalten werden.

Tobias Weggel wies noch auf eine Veranstaltung an den landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth hin. Dabei geht es um Wegepflege, Bankett, Graben und Lichtraum. Der Aktionstag am 28. März sei sicher für viele Jagdgenossenschaften interessant.
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